Die „Süddeutsche Zeitung“ und ihr „Forum“

Ich persönlich bin richtig stolz, nun auch einmal einen Kommentar präsentieren zu können, der von der SZ abgelehnt wurde. In der Regel kommentiere ich auf „Spiegel Online“. Ich habe mir leider noch nicht die Mühe gemacht, mir einen Account z.B. bei der „Zeit“, der „Taz“, „Focus“ oder ähnlichen Blättern zu besorgen. Dort löscht man sicherlich auch gerne und beherzt.

Die „Süddeutsche Zeitung“, völlig zu Recht auch als „Alpen-Prawda“ bekannt, hatte schon vor längerer Zeit ihre Kommentarmöglichkeit abgeschafft. Es wurde ihr wohl zu bunt mit der kritischen Leserschaft. So etwas erwartet man gar nicht von einem linken Blatt, das die Fahne der Demokratie schwenkt. Eigentlich besuche ich kaum den Internet-Bruder der „Süddeutschen“ und wurde jüngst daher nur zufällig gewahr, daß die SZ offenbar ein neues Leserforum gestartet hat, allerdings immer nur zu bestimmten Fragen, die sich die Redaktion selbst ausdenkt. Man kann also weiterhin keine Artikel kommentieren.

Im jüngsten Forum lief der Hase so:

„Wir schaffen das und wir haben bereits viel geschafft“: Stimmen Sie der Kanzlerin zu?

Die Leserschaft stimmt der Kanzlerin natürlich nicht zu, wie man an den Rückmeldungen und Bewertungen sehen kann. Die Frage bezog sich auf die jüngsten Äußerungen der Kanzlerin auf einer Pressekonferenz, zu der sie sich veranlaßt sah angesichts diverser Terrorattacken durch „Flüchtlinge“. An dieser Stelle kann man ja noch mal den gemeinen linken Journalisten fragen, ob all das zahlreich dokumentierte asoziale und äußerst undankbare Verhalten vieler Refugees hier in Deutschland eigentlich auch von den Juden überliefert ist, die während der Nazi-Zeit z.B. in die USA oder Schweiz flohen. Nur mal so ein kleiner Denkanstoß in Zeiten des Empathie-Terrors.

Im Kommentarbereich moniert ein User namens „Schuncks“, daß man vor allem die Fluchtursachen bekämpfen müsse, womit er sicherlich etwas abstrakt Krieg und Armut meint. Nichts gegen Maßnahmen zur Eindämmung von Krieg und Armut, aber genau diese simplifizierende und unpsychologische Sicht auf die „Fluchtursachen“ ist ja gerade das Problem der gegenwärtigen Flüchtlingskrise.

Wenn Krieg und Armut so schlimm wären, dann wären sicherlich weit weniger Flüchtlinge von ihrer Situation hier in Deutschland so enttäuscht, weit weniger „Refugees“ würden sich hier daneben benehmen. Sie würden sich wohl eher so verhalten wie die erwähnten Juden, wie deutsche Vertriebene nach dem 2. Weltkrieg oder wie die DDR-Flüchtlinge gegen Ende der 80er Jahre.

Natürlich stellt sich kein etablierter Politiker oder Journalist in unserem Land die Frage, warum sich die heutigen „Schutzsuchenden“ so völlig anders verhalten als ihre historischen Vorbilder. Die Antwort ist eigentlich leicht und führt zu der Erkenntnis, daß es auch sekundäre Fluchtursachen gibt. Ursachen, die nicht in ärgster Not begründet liegen, sondern z.B. in illusorischen Vorstellungen über ein Schlaraffen-Schland, das Schleuser versprechen. Oder in einer narzißtischen Kanzlerin, die Selfie-Sessions mit Syrern veranstaltet. Viele Flüchtlinge wissen auch gar nicht, daß wir hier in Deutschland glauben, wir wären die tollsten Samariter, wenn wir sie in Turnhallen einquartieren – und das auch noch mit anderen muslimischen Konfessionen oder gar Christen!

Dabei glauben eben viele „Schutzsuchende“, sie könnten hier einfach loslegen, arbeiten und reich werden. Das ist der unglaubliche Wahnsinn der deutschen Refugee-Psychose. Es ist ein psychologischer und kommunikativer Super-GAU. Wir sind berauscht von unserer eigenen Mildtätigkeit – und deshalb kreieren wir uns erbarmungslos den lupenreinen und idealen Flüchtling herbei. Auch wenn die Wirklichkeit ganz anders aussieht.

Ich schrieb also folgenden Kommentar im tollen Forum der Süddeutschen:

ihr forum sz wir schaffen das

Das ist ja nun wirklich ein schlimmer Kommentar. Voller Hate Speech und anderer gefährlicher Dinge. Für die „Alpen-Prawda“ war er wohl zu unflätig.

Eigentlich ist er doch ganz sachlich. Alles Lamentieren nützt nichts. Man weiß ja, wie es im Hirn von SZ-Redakteuren ungefähr aussieht. Es sind dieselben Redakteure, die ergreifende Geschichten erzählen über böse Nazis, die auf Facebook böse Lügen über Flüchtlinge erfinden und verbreiten. Sie klagen über die Verrohung des Tons im Internet und weinen sowieso den ganzen Tag über böse Kommentare von schlimmen Psychos.

Na ja. Man muß sich immer klarmachen, was diese moralisierenden Berufshelden für ein erbärmliches Verständnis von Meinungsfreiheit haben, was für politische Autisten das sind.

Auf diese Verlogenheit haben eben immer mehr Menschen keine Lust mehr. Denn diese Bigotterie spiegelt sich natürlich auch in den Artikeln wider, die von denselben Menschen geschrieben werden, die nicht mit solch Meinungsäußerungen wie der obigen klarkommen.

Ich lasse abschließend mal ein paar Links zu Artikeln folgen, die meiner Meinung nach meine inkriminierten Behauptungen stützen. Ich denke mir das ja nicht einfach aus. Ich bin der Meinung, daß das alles wahr ist und sich gut begründen läßt, was ich in dem Kommentar geschrieben habe.

Bleibt zu hoffen, daß wir es schaffen, unsere Demokratie gegen SZ-Redakteure zu verteidigen.

Flüchtlinge: Iraker fliegen enttäuscht zurück nach Hause
Unter den Christen geht die Angst um
“Extrem fordernd, unzuverlässig und aufdringlich”
Streit um Essen: Flüchtlinge schlagen auf Bedürftige ein
Flüchtlingskrise: Junger Afghane total enttäuscht von Europa

Was man nicht zum Thema Prostitution sagen darf

Um es gleich kurz zu machen, folgender Kommentar von mir wurde von „Spiegel Online“ abgelehnt:

prostitution

Grundlage ist ein fieser Tränendrüsen-Artikel, der suggeriert, sämtliche Prostitution sei letztlich Zwang und Sklavendasein. Keinerlei Empathie für Männer. Stattdessen schreibt der Autor Stefan Simons ganz beiläufig und erfreut, daß in Schweden und nun auch in Frankreich lediglich die männlichen Kunden der Prostituierten verfolgt und bestraft würden. Was für ein Fortschritt!

Der Artikel ist wirklich fiese Propaganda, denn er fokussiert sich einzig auf tatsächliche Zwangsprostitution und andere ausbeuterische Erscheinungsformen. Dabei sind die Pinselstriche derartig schwarzmalerisch und einseitig, daß der Text fast schon wie ein groteskes Lehrstück in politisch korrekter Unterwerfung herüberkommt. Opfer, Opfer, so weit das Auge reicht.

Über ein anderes Blog kenne ich die Schilderungen einer jungen Frau, die aus Interesse Gelegenheitsprostitution betrieben und dabei recht ordentlich verdient hat. Offenbar hatte sie recht positive Erfahrungen gemacht. Laut ihren Schilderungen seien die Männer sehr darauf bedacht, den Frauen nicht zu schaden und sie respektvoll zu behandeln. Zudem seien sie durchaus auch romantisch veranlagt gewesen und nicht nur rein sexfixiert.

Von dieser Realität steht in dem Artikel auf „Spiegel Online“ nichts. Nichts von der ganz normalen Bordell-Prostitution, in der Frauen selbstbestimmt das tun, was sie für richtig halten. Stattdessen wird so getan, als würde Prostitution ausschließlich ein Phänomen der organisierten Kriminalität sein, mit minderjährigen, versklavten Freudenmädchen.

An diesem Artikel sieht man mal wieder schön die Gesamtschieflage der Lügenpresse. Denn was wäre los, wenn man in die „falsche“ Richtung dächte? Wenn man den Bericht zur internationalen Lage der Prostituierten, auf den sich der Artikel bezieht, dezidiert hinterfragen würde? Wenn man Partei für Männer ergriffe? Wenn man schlicht das machen würde, was eines Journalisten Pflicht ist?

Dann würde man nicht mehr zu den Guten gehören. Das ist das Grundproblem des heutigen Journalismus. Amüsant ist folgende Passage aus dem Artikel:

Die französische Stiftung („Sexuelle Ausbeutung untersuchen, erklären, bekämpfen“) versteht sich als Informationszentrum, als Förderer der Juristenausbildung und Anlaufstelle für Opfer. Ihr vierter Bericht zur Prostitution ist ein 550-Seiten-Kompendium mit 38 Länderanalysen, gestützt auf die Arbeit von Sozialarbeitern, Juristen, Ärzten. Das Motiv: Aufklärung durch solide, objektive Informationen, mit dem Ziel käuflichen Sex einzudämmen und zu bannen.

Aha! Das kann ja heiter werden. Objektive Informationen – mit dem Ziel, die Prostitution einzudämmen. Es versteht sich von selbst, daß eine solche Organisation keinesfalls seriös und neutral über Prostitution informieren kann. Das alles erinnert an die verbale Gülle einer Alice Schwarzer, die immer wieder dreist behauptet, daß nahezu alle Liebesdamen Zwangsprostituierte seien.

Es ist eine typische Ironie in unseren feministisch pervertierten Zeiten: Frauen dürfen sich selbst prostituieren, müssen keine Angst haben vor strafrechtlicher Verfolgung, können gewissermaßen Männer finanziell ausbeuten. Sie werden wie Barbie-Puppen behandelt, infantilisiert, viktimisiert. Es wird ihnen keinerlei Eigenverantwortung attestiert.

Männer hingegen, die die freiwillig angebotenen Dienste der Frauen in Anspruch nehmen, werden strafrechtlich verfolgt. Geht es eigentlich noch absurder?

Männer sind in unserem „liberalen Rechtsstaat“ eben immer Täter, wie uns das „Gewaltschutzgesetz“ beweist. Mittlerweile hat es der Feminismus geschafft, daß Frauen de facto nur noch Kinder sind, die von Papa Staat gepampert und bevorteilt werden müssen. Aktuell wird es ja den Frauen mit der Verschärfung des Vergewaltigungsparagrafen noch ein bißchen einfacher gemacht, sich zu infantilisieren und Männer falschzubeschuldigen.

Von den geistig kastrierten Journalisten beim „Spiegel“ und anderen Blättern ist leider nicht zu erwarten, daß sie jemals dazu in der Lage sein würden, den Feminismus kritisch zu reflektieren.

PS: Vielleicht kann ich ja zu aller Beruhigung noch anfügen, daß ich Prostitution durchaus kritisch betrachte. Das tue ich aber auch in bezug auf Nikotinsucht oder Fleischkonsum. Man kann von Prostitution halten, was man will. Aber es ist sicherlich der falsche Weg, rechtsstaatliche Prinzipien über Bord zu werfen, Frauen wie Barbie-Puppen zu behandeln und Männer als böse Sextäter zu dämonisieren.

PPS: Man könnte vielleicht noch ergänzen, daß die ersten fünf Kommentatoren in ein ähnliches Horn blasen wie ich und dabei u.a. kenntnisreich zeigen, wie man mit guten Absichten die Situation von Prostituierten verschlimmern kann.

Augsteins Nazi-Neurose

Eigentlich sollte mein nächster Blog-Eintrag ja von diesem „Welt“-Artikel handeln, der uns zu erklären versucht, warum wir Wutbürger so wütend sind und glauben, daß es eine Lügenpresse gibt. Jetzt ist es aber zufällig passiert, daß ich einen Kommentar zur aktuellen Augstein-Kolumne verfaßt hatte und dieser nicht durchkam.

Letzteres ist ja eigentlich nicht verwunderlich. Der Kommentar war aber derart sachlich, daß es wiederum doch ein Skandal ist, daß er nicht durchkam. Und er verrät eben auch, daß auch der sachlichste Kommentar unerwünscht ist, wenn er zu entlarvend ist, zu sehr die „Lügenpresse“ vorführt.

Bevor ich also gleich einen Screenshot veröffentlichen und ein paar Worte zum Augstein-Stuß verlieren werde, sei noch erwähnt, daß ich dieses Blog eigentlich mit zweierlei Arten von Texten bestreiten möchte. Zum einen sollen hier die Millionen gelöschter Kommentare in den etablierten Medien eine würdige Repräsentanz finden. Da dies auf Dauer aber etwas langweilig ist, sollen hier auch die direkten Fehlleistungen aus den Redaktionsstuben besprochen werden, wie sie z.B. im oben erwähnten „Welt“-Artikel zu bestaunen sind. Ich glaube, das ist ein guter Mix für ein solches Blog.

Kommen wir also nun schnörkellos zum Augstein-Erguß. Der Sohn des „Spiegel“-Gründers ist meiner Meinung nach mittlerweile ein Fall für die Couch. Denn seine Gesellschaftsanalysen über die politische Braunwerdung unseres schönen Landes zeichnen sich immer wieder durch Paranoia und einen extremen Projektionsstatus aus. Alles, was Augstein über AfD, Pegida, FPÖ etc. halluziniert, trifft eigentlich auf ihn selbst und seine linken Spießgesellen zu. Das wird auch am folgenden Zitat aus Augsteins Kolumne deutlich, das nicht die Demokratiedefizite unserer Medien und Politiker beschreibt, sondern den Untergang unserer Demokratie durch demokratische Parteien wie AfD und FPÖ, die dummerweise auch noch vom Bürger und manchmal auch von der Bürgerin gewählt werden:

Das war knapp. Zu knapp. Nach der österreichischen Wahl wissen wir: Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch ein westeuropäisches Land den Weg Polens und Ungarns geht – weit nach rechts. Das liberale Pfeifen im Walde kann man sich sparen: auch Deutschland ist von der rechten Revolution längst erfasst – und wie der kleine Nachbar Österreich tief gespalten. Bunt steht gegen braun und die Frage lautet: welche Farbe hat das Herz der Deutschen?

„Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist!“ So lautet das berühmteste Zitat des Nicht-Präsidenten Norbert Hofer. Damit war alles gesagt. Ein rechter Präsident, mit dem Zeug und dem Willen zum Putsch – welchem Unglück sind Österreich und Europa gerade noch entkommen! Aber es fehlten nur 31.026 Stimmen. Wir sind nicht in Sicherheit.

Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Man sieht nicht, welche Reformen wieder einfangen können, was den demokratischen Himmel verdunkelt wie ein Schwarm Krähen: Rassismus und Hass, Zynismus, Gewalt und Verachtung.

Eigentlich fällt einem zu solchen Worten nichts mehr ein. Manchmal hat man das Gefühl, daß Augstein einfach ein paranoider Milchbubi ist. Warum fürchtet Augstein die FPÖ? Immerhin sorgt die dafür, daß Homo-Ampeln wieder entfernt werden oder der Gender-Wahn contra bekommt. So etwas ist nur in einer Demokratie möglich. Ich bin kein glühender Anhänger von AfD oder FPÖ, aber als halbwegs gebildeter Bürger ohne Nazi-Neurose und „Rechts“-Paranoia bilde ich mir demütig ein, daß der Stimmenzuwachs von AfD und FPÖ ein erfreuliches Zeichen für die Lebendigkeit und Funktionsfähigkeit unserer Demokratie ist.

Es ist nun sehr bezeichnend, daß linke Spießer und Krämerseelen wie Georg Diez oder Jakob Augstein den Untergang der Demokratie herbeiweinen und überall nur noch braun sehen. Die Projektion der eigenen Demokratieverachtung, des Hasses und Zynismus gegen die eigenen Bürger ist an diesen Pseudo-Journalisten durchaus possierlich zu studieren.

Ich schrieb nun diesen Kommentar:

jakob augstein deutsche smarties

Das Vertrauen in den „liberalen Rechtsstaat“ wird ja gerade durch die etablierten Parteien erschüttert. Man denke nur an das Beschneidungsgesetz, das „Gewaltschutzgesetz“, die Extrawürste für Muslime, die illegalen, unregistrierten Einwanderer, die Frauenquoten, Verpflichtung zu „geschlechtergerechter Sprache“ und was weiß ich – all der linke Totalitarismus, den ein Gutmensch wie Jakob Augstein vermutlich selbst im Jenseits nicht als solchen begreifen wird. Es ist immer wieder schockierend zu sehen, in was für einem infantilen und regressiven Abwehrzustand sich Menschen wie Augstein befinden. Das sind eigentlich ideale Figuren für einen George-Orwell-Roman.

Dem geneigten Leser werde ich bei dem Ausdruck des „antidemokratischen Ressentiments“ sicherlich keine Stichworte geben müssen, aber offenbar leben wir mittlerweile wirklich in einer kafkaesken Dada-Realität. Gerade linke Politiker brillieren ja geradezu mit Drohgebärden, falls ihnen nicht genehme Personen oder Parteienvertreter zu Fernsehdebatten eingeladen werden. Von all den idiotischen „Gegendemonstrationen“ und aggressiven Störaktionen sogenannter „Anständiger“ will ich hier gar nicht erst reden. Gerade dieser „Gutmenschentotalitarismus“ ist der ärgste Totengräber unserer Demokratie.

Ich will hier nun nicht noch groß herumheulen, daß mein Kommentar nicht veröffentlicht wurde. Ich denke aber, daß man hier schön sehen kann, daß den etablierten Medien offenbar die Muffe geht. Keine Antidiskriminierungs- oder Hate-Speech-Routine ist auf diesen Kommentar anwendbar. Aber weg muß er trotzdem.

Das „Sturmgeschütz der Demokratie“. „Keine Angst vor der Wahrheit“. Das sind Slogans, mit denen sich die Damen und Herren hinter „Spiegel Online“ und dem „Spiegel“ brüsten. Ist doch eigentlich ein ganz schöner und sprachlich differenzierter Kommentar. Warum will man den nicht?

Wahrscheinlich steckt einfach zu viel Wahrheit drin.

Und wahrscheinlich verrät die sachlich-differenzierende Ausdrucksweise, daß der von Augstein an die Wand gemalte braune AfD- und FPÖ-Mob möglicherweise sehr viel mehr Durchblick und Demokratiebewußtsein hat als so mancher Milchbubi im Gutmenschensandkasten, der tagtäglich seiner Gewissenonanie und Nazi- Neurose frönt.

Der „Spiegel“ und die Religionen – und wie Georg Diez den christlichen Terror erfand

Die aktuelle Osterausgabe des „Spiegel“ wartet mit einem bedenkenswerten Titelbild auf. Nach den verheerenden Anschlägen in Belgien werden die Religionen und deren Mißbrauch zum Thema gemacht. Interessanterweise finden sich nur zwei Religionen auf der Titelseite repräsentiert – das Christentum und der Islam. Und die Glaubensrichtung, deren Mitglieder am wenigsten durch Fanatismus und Terrorismus auffallen, belegt ca. 70% der Fläche, auf der Religionen symbolisch repräsentiert werden. Der „Spiegel“ schafft es zudem auch noch irgendwie Donald Trump unterzubringen, der offenbar eine Bibel in Händen hält.

Das Judentum, das zuweilen ebenfalls durch Terrorakte gegen Palästinenser oder gegen die eigenen Leute auffällt, fehlt völlig auf der Titelseite. Der „Spiegel“ ist offenbar die Speerspitze der westlichen Zivilisation, denn als solcher ist es seine Pflicht, das Christentum möglichst stark zu dämonisieren, während man den Islam weichzeichnet. Das Titelbild fällt vor allem dadurch auf, daß in der Mitte ein riesiges Kreuz prangt, das alle anderen Motive dominiert.

Ist das eine korrekte Abbildung der Realität? Das Titelbild ist geradezu absurd, wenn man einmal den Blick von Europa abwendet und registriert, wie sehr Christen in Asien und Afrika von Moslems terrorisiert werden.

spiegeltitel religionen

Aber nun zum zweiten Teil dieses Artikels. Georg Diez ist den meisten wohl als linker Spinner und Nazi-Hypochonder bekannt. Er ist gewissermaßen die schreibende Antifa beim „Spiegel“ und trägt einiges dazu bei, daß der „Spiegel“ immer weiter niedergeht. Vor Jahren hatte Georg Diez dem Schriftsteller Christian Kracht vorgeworfen, der „Türsteher der rechten Gedanken“ zu sein, weil letzterer in einem Aussteigerroman über die Kolonialzeit ungeschickterweise zeittypische Wertungen und Begriffe seinen Figuren und dem Erzähler in den Mund legte. Entschuldigt hatte Diez sich meines Wissens nie.

Vielmehr halluziniert er ungeniert weiter und sieht überall braunes Nazi-Gedankengut, wo unsereins einfach einen zwanglosen und unverkrampften Bezug zu Dingen wie Tradition, Nation, kultureller Identität etc. sieht. In einer älteren Kolumne auf „Spiegel Online“ unterstellte er einmal den Befürwortern des Berliner Stadtschlosses, daß diese vom „Endsieg“ der traditionellen Architektur träumten. Es versteht sich von selbst, daß für Diez die Anhänger dieses Schlosses nur verkappte Monarchisten mit Demokratieproblem seien.

Georg Diez scheint beim „Spiegel“ irgendwie eine Art Gnadenbrot für durchgedrehte Linksintellektuelle zu erhalten, und man läßt ihn in seinem verspäteten Kampf gegen die NS-Diktatur gewähren. Für einen ordentlichen Linken ist es eine Selbstverständlichkeit, unseren westlich-christlichen Kulturkreis zu hassen und alle Übel der Welt in ihm begründet zu sehen. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß Georg Diez anläßlich des diesjährigen Osterfestes herausposaunte, daß Jesus Christus ureigentlich und bei Lichte besehen nichts anderes als ein Terrorist sei.

In seiner Kolumne schreibt Diez allerlei kenntnisfreien Unsinn, der ihm von den Lesern im Kommentarbereich vorgehalten wird. Ein paar Textstellen aus Diezens Feder seien hier exemplarisch aufgeführt:

Auch Jesus gehört in diesen kriegerischen Zusammenhang, auch Jesus war ein Krieger, ein Krieger der Worte vielleicht, aber auf jeden Fall eine Bedrohung, die groß genug war, dass die Römer ihn hinrichten ließen.

Aber das ist ja nicht der Jesus, der an Ostern gefeiert wird, Jesus, der Terrorist. An Ostern wird ein Jesus gefeiert, der reingewaschen ist, der von seiner Geschichte und der Geschichte seiner Zeit befreit ist und damit auch von der Gewalt, die er repräsentiert, der Gewalt, die von ihm ausgeht.

Das muß man sich mal vorstellen: Jesus Christus als Gewaltprediger. Wenn dich jemand auf deine Wange schlägt, so zahle es ihm doppelt heim, damit Georg Diez in 2000 Jahren eine ordentliche Kolumne auf „Spiegel Online“ zustande bringt. Liebe deinen Nächsten nur ein bißchen und wenn du daraus Vorteile erzielen kannst. Und jemandem ordentlich Contra Geben ist seliger denn Nehmen.

So sieht’s wohl im Antifa-Hirn von Georg Diez aus. Eigentlich möchte ich mich nicht groß aufhalten bei dem Irrsinn, den Diez im Verlauf der Kolumne noch drauf packt. Ich kann ja schon mal verraten, daß wider Erwarten ein Kommentar von mir nicht veröffentlicht wurde. Darauf soll es hier eigentlich hinauslaufen. Georg Diez schafft es aber wirklich, krudesten Unsinn zu verzapfen, den selbst ein des Christentums Unkundiger leicht widerlegen kann.

Obwohl eigentlich jeder weiß, daß die aufgebrachte Menge die Kreuzigung Jesu forderte, während Pontius Pilatus eher Milde walten lassen wollte, und obwohl Jesus mit den Worten überliefert wurde, daß man dem Kaiser geben solle, was des Kaisers ist, sowie Gott, was Gottes ist, phantasiert Georg Diez, daß Jesus eine Art Ché Guevara der Zeitenwende gewesen sei, der es auf den römischen Staat abgesehen habe.

Des weiteren gefällt sich Diez in pseudointellektuellem Gehabe und geistreichen Sprachschöpfungen wie der folgenden:

Es war, anders gesagt, die Erfindung des Christentums aus dem Geist des Antisemitismus.

Alle Achtung, Herr Diez, was haben Sie bloß für ein Format! Hintergrund dieser Äußerungen ist, daß Nazi-Hypochonder Diez unbedingt noch irgendwie Antisemitismus in seiner Story unterbringen muß. Diez meint, daß die Evangelisten und Zeitgenossen Jesu die „Wahrheit“ seiner Terroristen-Existenz unbedingt verschleiern wollten und stattdessen erpicht darauf waren, den Juden eins auszuwischen, da auf diese Weise eine Kirchengründung einfacher zu bewerkstelligen sei. Ein negatives Narrativ über die Juden sei sozusagen der Spin der Urchristen gewesen. Jesus sei Gegner der Juden gewesen, nicht des Römischen Reiches. Jesus war also gar kein „Terrorist“. Ich erspare mir hier weitere Ausführungen, denn Diezens Phantastereien sind überaus konfus.

Das Entscheidende an diesem Gedankenmüll ist, daß Diez ein fanatischer Linker ist und folglich alles aufsaugt, was ihn in seinem paranoiden Weltbild bestätigt. Im Moment treiben islamistische Terroristen ihr Unwesen – also behaupten wir mal ganz frech, daß Jesus Christus ebenfalls ein Terrorist gewesen sei.

Ich selber habe nicht allzu viel Ahnung vom Christentum, aber die Kommentare unter dem Artikel sind recht lesenswert, das Urteil fällt ziemlich vernichtend aus. Als ich die Kolumne von Diez sah, dachte ich mir schon, daß ich dazu noch etwas schreiben werde und es mit dem merkwürdigen Titelbild des aktuellen „Spiegel“ verbinden werde. Das wäre Stoff genug für einen Artikel. Ich hatte also keinerlei Ambitionen, noch irgendwie eine weitere Zensur-Aktion bei „Spiegel Online“ zu dokumentieren oder einen besonders provokativen Kommentar zu verfassen.

Im Gegenteil, ich dachte mir: Verfaßt du noch einen schönen Osterkommentar mit einem erbaulichen Jesus-Zitat, das auch ich toll finde, und verweist am Ende dieses Artikels ironisch darauf, daß mein Kommentar ausnahmsweise durchkam, wovon ich auch fest ausging. Zu meiner großen Überraschung landete er aber im Papierkorb des „Spiegel Online“-Praktikanten:

diez religion terror jesus

Noch mal für alle: Das sind die Worte eines Terroristen der jüdischen PKK gegen das Römische Reich – jedenfalls im Hirn von Georg Diez, der offenbar irgendwie Probleme hat, den Islam zu kritisieren. Was macht man da? Man denkt sich einfach etwas Schlimmes über das Christentum aus, damit die aktuell mißliche Lage nicht so schlimm rüberkommt.

Was in den 60er Jahren mal progressiv und angemessen war – nämlich die Selbstkritik der eigenen Nation und Kultur -, ist heute zu einem peinlichen Spießertum verkommen. Jedenfalls fallen Linke immer wieder durch eine gewisse Ritualisierung dieser Attitüde auf und geißeln auf Teufel komm raus. Sie selbst stehen bei diesem Manöver allerdings immer irgendwie als moralische Übermenschen da.

Das war’s erst mal. Der Artikel kann hier als fertig betrachtet werden.

Ich gönne mir aber noch den Luxus, einen weiteren gelöschten Kommentar hier zu veröffentlichen. Den platzierte ich mehr oder weniger aus Spaß unter dem Artikel zum Großbrand beim Geflügelproduzenten Wiesenhof, der schon seit Jahren in der Kritik steht und immer wieder von Tierschützern attackiert wird. Auch hier dachte ich mir eigentlich nichts weiter und formulierte diesen ironischen Beitrag:

wiesenhof großbrand

War wohl nichts.

Da mutmaßt man mal ein bißchen über christlichen Terror der Nächstenliebe zu Tieren – aber das ist auch nicht recht.

Margarete Stokowski über Volker Beck

Ich persönlich komme gar nicht mehr mit, all die gelöschten Kommentare hier zu veröffentlichen, die unsere Wahrheitspresse nicht haben möchte. Leider ist das Bloggen auch recht zeitaufwendig, sodaß hier nicht das größte Maß an Aktualität herrschen kann. Der Sinn dieses Blogs erfüllt sich wohl darin, mal klipp und klar vor Augen geführt zu bekommen, was alles nicht in den sogenannten „Diskussionen“ bzw. Kommentarspalten der Qualitätszeitungen zu sehen ist.

Dies ist auch deshalb von Bedeutung, da uns ja weisgemacht wird, daß die Zeitungen im Internet regelrecht mit „Haßkommentaren“ bombardiert würden. Dieses Geflenne wäre glaubwürdig, wenn man wenigstens systematisch alle anderen Kommentare freischalten würde. Es zeigt sich aber regelmäßig, daß man hier äußerst empfindlich ist und beherzt zur Löschtaste greift.

Jetzt soll es auch gleich zur Sache gehen und ein weiterer aussortierter Kommentar gezeigt werden. Es geht um unseren lieben Volker Beck, den wohl größten Pharisäer aller Zeiten, kurz GröPhaZ, den die Bundesrepublik je gesehen hat. Der Schwerenöter wurde beim Sex mit seiner kleinen Nichte Christel Meß erwischt und daher ganz klar der Pädophilie überführt.

Aber Spaß beiseite. „Spiegel Online“-Überlesbe Margarete Stokowski findet es nun sehr verwunderlich, daß Beck derartig viel Häme entgegen weht, nachdem er des Drogenbesitzes überführt wurde. Ich verfaßte nun folgenden Kommentar, den das Online-Portal nicht so erbaulich fand:

stokowski beck kolumne

Tja, was war an diesem Kommentar jetzt nicht in Ordnung? „Spiegel Online“-Chef Florian Harms wird uns sicherlich wortreich darlegen können, warum solch ein Kommentar unerwünscht ist. Die Klick-Zahlen werden aber wohl weiter sinken.

Vermutlich ist mein Beitrag „homophob“. Es ist jedenfalls zu vermuten, daß so die Hirne in den Redaktionsstuben ticken. Margarete Stokowski ist lesbisch und feministisch, steht also den Grünen und erst recht Volker Beck ideologisch sehr nahe, was auch regelmäßig in ihren Kolumnen zum Ausdruck kommt, die nicht mit Häme, Verachtung, Unkenntnis und Verfälschung sparen, wenn es beispielsweise um AfD oder Pegida geht.

Da ist es nur recht und billig, ihre Homosexualität zu erwähnen. Heutzutage ist man dann aber bereits „homophob“.

Noch ein Zitat von Frau Stokowskis Kolumne:

Solange man nicht sicher weiß, ob es das war, gilt immer noch, dass Beck erstens nicht unbedingt gegen seine eigenen Prinzipien verstoßen hat (denn er ist weder der Papst noch Beautybloggerin, sondern ein Politiker, der unter anderem für eine liberale Drogenpolitik stand) und
er im juristischen Sinne kein schweres Verbrechen begangen hat, weil die Menge, die er bei sich trug, als „geringe Menge“ nicht unbedingt eine Anklage nach sich zieht.

Solch raffinierte Urteile wünscht man sich mal von Stokowski über das Verhalten von AfD-Politikern oder Pegida-Leuten zu hören.