So selektiert die Lügenpresse

Ein aktueller Artikel auf „Spiegel Online“ bezieht sich auf ein „Zeit“-Interview mit dem sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Dieser wirft der sächsischen Polizei eine Nähe zu AfD und Pegida vor:

Er frage sich, „ob die Sympathien für Pegida und die AfD innerhalb der sächsischen Polizei größer sind als im Bevölkerungsdurchschnitt“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Nun, die Polizei hat tagtäglich mit der Flüchtlingsmisere zu tun, mit der realexistierenden islamischen Kulturbereicherung. Da kann es schon mal vorkommen, daß die Sympathie für politische Strömungen, die diesbezüglich weniger verlogen und heuchlerisch sind, etwas größer ausfällt.

Aber vielleicht macht Herr Dulig sich ja auch Sorgen, daß der Bevölkerungsdurchschnitt in Sachsen noch nicht so weit ist wie die Polizei.

Weiter lesen wir:

Er frage sich, warum die Polizei nicht die Personalien feststelle, wenn von Bühnen herab Volksverhetzendes gerufen werde. Der Staat als Dienstherr dürfe erwarten, dass Polizisten die Grundelemente politischer Bildung verinnerlicht haben.

Nun, was ist denn volksverhetzend? Will das ein SPD-Minister festlegen? Dann dürfte es wohl bald aus sein mit der Meinungsfreiheit. In dieser Partei gibt es Kräfte, die zum wirtschaftlichen Boykott der „Jungen Freiheit“ aufrufen, weil diese Dinge schreibt, die einen gewöhnlichen Linken einfach geistig überfordern.

Nun aber zum Hauptpunkt:

Scharf griff Dulig in der Wochenzeitung auch den Chemnitzer Polizeipräsidenten Uwe Reißmann an, der nach den Übergriffen auf Flüchtlinge in Clausnitz Flüchtlinge zu Tätern gemacht habe: „Warum hat das keine Konsequenzen?“

In Clausnitz hatte eine protestierende Menge versucht, die Ankunft von Flüchtlingen zu blockieren. In Bautzen hatten sich Gaffer über den Brand eines geplanten Asylbewerberheims abfällig geäußert und die Löscharbeiten behindert.

Die Polizei hatte Flüchtlinge nicht zu „Tätern“ gemacht, sondern lediglich gegen sie ermittelt, weil provozierende Gesten von diesen in Richtung der Demonstranten getätigt wurden. Davon lesen wir nichts in diesem „Spiegel Online“-Beitrag. Eine Kopftuchfrau spuckte symbolisch auf die Demonstranten, ein Junge zeigte mehrmals den Mittelfinger und eine Halsabschneidergeste. Es hätte ja gereicht, wenn man im obigen Zitat folgenden Satz untergebracht hätte:

Einzelne Flüchtlinge provozierten durch abfällige Gesten.

Warum lesen wir davon nichts? Stört dies das Bild vom lupenreinen Flüchtling? Könnte es SPD-Wirtschaftsminister Dulig etwas lächerlich aussehen lassen angesichts seiner Vorwürfe gegen die Polizei?

Es ist jedenfalls auffällig, wie sehr unsere Medien die Flüchtlinge in toto idealisieren. „Spiegel Online“ versäumt es hier, ein neutrales Bild von der Situation in Clausnitz zu zeichnen. Die Polizei steht als Böse da. Martin Dulig als Kämpfer gegen „Rechts“.

Es hätte wohl nicht ganz so ersprießlich und einträchtig ausgesehen, wenn im Artikel die Fakten gestanden hätten, die erst zu den Ermittlungen der Polizei gegen die Flüchtlinge führten. Die Polizisten wirken wie unmenschliche Fremdenfeinde, die völlig zu Unrecht gegen arme „Flüchtlinge“ ermitteln.

Man kann diese Auslassung seitens der Presseagenturen, von denen dieser Artikel stammt und den „Spiegel Online“ übernommen hat, durchaus als böswillig ansehen.

„Tagesschau“ übt sich in Understatement

clooneymerkeltagesschau

 

Unfreiwillig komisch mutet die obige Online-„Tagesschau“-Meldung an. Die Frau von George Clooney trifft sich also mit Refugee-Retterin Angela Merkel, um über die Flüchtlingskrise zu sprechen. Dummerweise ist auch ihr Mann dabei. Was will der eigentlich dort, wenn laut „Tagesschau“ Frau Clooney eigentlich die erste Adresse ist?

Wäre es der „Tagesschau“ eine Meldung wert, wenn nur Amal Clooney zu Merkel gekommen wäre? Der Mann ist ja angeblich total unwichtig, obwohl auch George Clooney sich auf seine Weise politisch engagiert. Er steht also eigentlich gar nicht so sehr am Rande.

Man kann sich schon fragen, was diese irrsinnige Formulierung bedeuten soll:

Clooney kam in Begleitung ihres Mannes, einem Schauspieler.

Will man Frauenpower herausstellen und Amal Clooney nicht degradieren, indem man auf den viel bekannteren George Clooney hinweist? Der Name George durfte wohl nicht fallen. Scheinen wohl Feministinnen bei der „Tagesschau“ übernommen zu haben.

Legastheniker scheinen auch eine neue Macht im Online-Team der „Tagesschau“ zu bilden, denn es müßte richtigerweise lauten:

Clooney kam in Begleitung ihres Mannes, eines Schauspielers.

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.