Dummdreist

Dummdreist ist wohl das richtige Wort für die „Spiegel Online“-Kolumnistin Margarete Stokowski. Letztlich trifft dieser Begriff aber wohl auf die gesamte Redaktion sowohl des „Spiegel“ als auch seines Online-Bruders zu.

Frau Stokowski macht sich hier lustig über vordergründig bildungsferne Wutbürger. Dabei ist es durchaus nachvollziehbar, daß man ein Print-Magazin nicht mehr lesen möchte, das derartig eng mit seinem Online-Bruder verzahnt ist und ähnlich politisch korrekt verstrahlt ist. Es handelt sich ja um ein Unternehmen. Und auch im „Spiegel“ findet sich ja die geistige Diarrhoe einer Frau Stokowski wieder, nur eben etwas gediegener und aus der Feder anderer Autoren wie Georg Diez oder Jakob Augstein.

Die hier demonstrierte Haltung Stokowskis gegenüber Kritikern ist symptomatisch für das Print- wie das Online-Magazin. Die Redakteure befinden sich in einer Art Nordkorea-Modus und reagieren regelrecht autistisch auf Kritik von außen. Ihnen kommt überhaupt nicht in den Sinn, daß etwas grundsätzlich mit unserer Medienlandschaft und ihren Akteuren nicht stimmt.

Es ist die Unfähigkeit, mit der gleichen Verve und den gleichen Standards nach links zu kritisieren wie nach rechts. Die deutsche Nazi-Neurose zeigt sich auch hier wieder klar.

Noch ein paar Bemerkungen zu obigem Tweet: Frau Stokowski macht sich über ihren Kritiker lustig und behauptet, dieser wisse es nicht, daß sie keine Print-Kolumne schreibt. Dabei geht dies ja nicht zwingend aus seinem Tweet hervor. Er kann es ja durchaus wissen und macht Nägel mit Köpfen angesichts der Verzahnung beider Magazine. Was soll man von einem Print-Magazin halten, dessen Online-Bruder derartig konform mit den linken Verleugnungszuständen unserer Gesellschaft geht?

Stokowski hält sich hier also an einer Nichtigkeit auf bzw. konstruiert sich einen Aufhänger herbei, um der Kritik aus dem Weg zu gehen. Diese Arroganz ist typisch für’s gesamte Medienbusineß, das sich gewissermaßen einen tumben Ideal-Wutbürger zurechtschnitzt, der am besten „islamophob“, „reaktionär“ und „rechts“ ist, um sodann mit Unschuldsmiene und im Brustton der Überzeugung kundzutun: Alles Nazis, wir sind gar keine Lügenpresse.

So ungefähr laufen die Debatten, bis die Auflagen und Quoten dieser Medien sich dem Nullpunkt nähern.

Erstaunlich ist die schlechte Grammatik von Frau Stokowski, die zweimal das Komma vergißt. Auch der Ausdruck läßt zu wünschen übrig. Klingt ein bißchen nach Chantal- und Migrantendeutsch.

Entscheidend ist aber die arrogante Haltung, die in Stokowskis Tweet zum Ausdruck kommt. Man macht sich lustig über die dummen, womöglich gar „rechten“ Leser, verbarrikadiert sich im Elfenbeinturm und verkauft Kritiker systematisch für doof.

Margarete Stokowskis Tweet dokumentiert schön diese Geisteshaltung und ist daher durchaus verdienstvoll.

 

PS: Frau Stokowski und ihre Redakteurskollegen könnten ja auch mal einen Blick auf die erstaunlich hohe Like-Zahl des Tweets von Ralph B. werfen. Aber das scheinen sie irgendwie ausblenden zu können. In der DDR hatte man übrigens auch schon „geliket“, allerdings eher auf die analoge Tour. Michail Gorbatschow wurde z.B. mittels eines kleinen „Gorbi-Stickers“ geliket, den man an der Tasche, an der Jacke oder am Rucksack festmachte.

Das Schicksal der DDR-Führung ist bekannt.

Hate Speech und Fake Debate by Jakob Augstein

Nicht nur ein klarer Fall von „Hate Speech“, sondern auch ein neuerlicher Beweis für die Weltfremdheit und Verblendung eines Journalisten:

Wenn ich als Normalbürger Asylmißbraucher oder Hävelmann-Migranten als Arschlöcher bezeichnen würde, die in der Hölle schmoren sollten, wäre es um meine Reputation geschehen und mein Facebook-Account würde spontan verschwinden.

Sogenannte „Hate Speech“ darf eben nur die Richtigen treffen. Dann ist es vermutlich hip, oder verbaler Widerstand.

Das eigentlich Bemerkenswerte und Altbekannte an obigem Tweet ist aber das Wunschdenken des Jakob Augstein. Asylkritiker und AfD-Wähler sind laut Augstein nicht gegen Asylmißbrauch, haben also nachvollziehbare Kritikpunkte, sondern „hassen“ Kriegsflüchtlinge. Also echte Bedürftige. Und Steuerflüchtlinge mögen sie ganz offenbar. Das wird hier suggeriert.

Ein typischer Fall von „Fake Debate“. Früher sagte man „unlautere Argumentation“ oder „Demagogie“. Man kann es auch als den typischen Verleugnungszustand eines Linken bezeichnen, der nicht begreifen möchte, daß es berechtigte Kritikpunkte an „linker“ Politik geben kann und daß „Rechte“ nicht per se Idioten oder „Nazis“ sind.

Es gibt ja sowieso nur echte Flüchtlinge im Weltbild der Augsteins, Künasts und Özdemirs. Asylmißbrauch ist eine Fata Morgana. Alles arme politisch Verfolgte oder Kriegsflüchtlinge.

So in etwa funktioniert die Gesinnungsethik der meisten Journalisten und etablierten Politiker. So werden aus AfD-Politikern „Nazis“, und das eigene Gutmenschen-Selbstkonzept wird ein weiteres Mal gestärkt.

Das gleiche Mantra war erst jüngst wieder zu vernehmen, als „Pro Asyl“ angesichts der „Jamaika“-Sondierungen ausschließlich von politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen sprach, für die der individuelle Anspruch auf Asyl gelten müsse. Alles solle so bleiben, wie es ist.

Ich kenne keinen AfD-Sympathisanten, der das Asylrecht ablehnen oder gar Kriegsflüchtlinge oder politisch Verfolgte „hassen“ würde.

Man kann die Asylmißbrauchs-Lobbyisten nur noch als Vollidioten bezeichnen angesichts von Zahlen für das erste Halbjahr 2017. Mit wohlwollendem Blick haben gerade mal 50% der „Schutzsuchenden“ tatsächlich Anspruch auf Schutz durch den deutschen Staat.

Was ist mit dem Rest? Der wird weiterhin in einem kafkaesken Asylsystem dahinvegetieren, das den Gutmenschen zur Gewissensonanie dient und das Kriminalitätspotential der Frustrierten fördert.

Die Abschiebequote liegt übrigens bei 5%. Deutsches Recht wird also in 95% der Fälle nicht angewendet.

Das wünscht man sich auch manchmal als schon länger hier Lebender.

Dunja Hayali und die Lügenpresse

Wie strunzdumm viele Vertreter des Gutmenschen-Milieus sind, kann man ja ruhig auch mal dokumentieren.

Auf Twitter bin ich zufällig auf folgenden „Tweet“ einer typischen Gutmenschin gestoßen. Es handelt sich um die Journalistin Dunja Hayali:

.dunja hayali luegenpresse twitter

 

Frau Hayali moderiert u.a. das „ZDF-Morgenmagazin“. Dort fiel sie z.B. dadurch auf, daß sie ein Interview mit Akif Pirincci auf Geheiß der Redaktion abwürgte. Ihr obiger Tweet ist wohl an Strunzdummheit nicht mehr zu überbieten.

Ihr Vorwurf lautet also: Wenn alle Medien über ein Thema berichten, würde man sie als „Mainstream“ bezeichnen.

Natürlich dürfen alle Medien gern über dasselbe Thema berichten. Das macht sie keineswegs zu Mainstream. Auch die „Junge Freiheit“ hat ja über eine fabelhafte Pro-Refugee-Demo in Berlin berichtet. Nur entlarvte sie, daß die „Tagesschau“ manipulierte Bilder verwendete, die diese Demo als einen Erfolg erscheinen ließen.

Auch „Politically Incorrect“ berichtete über die „KZ-Rede“ von Akif Pirincci in Dresden. Allerdings deutlich näher an der Wahrheit als die Mainstream-Medien, welche Pirincci sogleich andichteten, er wolle Politiker oder „Flüchtlinge“ in ein KZ stecken.

Frau Hayali sei nun also darüber informiert, daß die Art und Weise, wie Medien über ein Thema berichten, maßgeblich dafür ist, ob sie Mainstream sind oder nicht.

Man kann z.B. ewiglich zum sogenannten „Equal Pay Day“ behaupten, daß Frauen für die „gleiche Arbeit“ weniger verdienten. Oder man läßt es einfach und entlarvt diese feministische Propaganda.

Mainstream bedeutet: Die immergleichen Lügen fortwährend wiederholen. Nicht in verbotene Richtungen denken.

Der zweite Pseudo-Vorwurf der Dunja Hayali an Leute wie mich lautet… Ach, es ist mir einfach zu dumm, mich mit diesem Müll noch auseinanderzusetzen. Auch ich habe eine Schmerzgrenze. Dunja Hayali strickt hier wirklich simpelste Vorwürfe auf einer rein formalistischen Ebene zusammen, intellektuell völlig unredlich und eines seriösen Journalisten eigentlich unwürdig.

Da fällt mir gerade ein, daß das geistige Niveau dieses Tweets eigentlich nicht höher ist als das, was man so in den Tweets von Donald Trump lesen kann. Ich bezeichne Aussagen von Leuten wie Hayali oder Ralf Stegner hiermit also frech als Linkspopulismus.

Bleibt noch zu sagen: Dunja Hayali zeigt hier schön, daß der heutige Durchschnittsjournalist wirklich keinerlei Skrupel hat, seine Kritiker auf die dümmstmögliche Weise zu simplifizieren. Es ist nicht die Spur von Demut oder Selbstkritik zu erkennen. Man muß ja auch davon ausgehen, daß die meisten Pressevertreter die Lügen über angebliche Frauendiskriminierungen, Refugee-Romantik oder „Islam ist Frieden“-Gedöns nicht mal im Ansatz durchschaut haben.

Journalisten auf Twitter – Gereon Asmuth

Beim Betrachten einiger Äußerungen von Journalisten auf Twitter bin ich auf die Idee gekommen, eine neue Kurzrubrik einzuführen. Man kann ja durchaus auch mal hier dokumentieren, was Journalisten der etablierten Medien so alles für Gedankengut von sich geben, wenn keine Chefredaktion über sie wacht.

Gereon Asmuth arbeitet bei der „Taz“ und mokierte sich kürzlich folgendermaßen:

Tja, woran mag das wohl liegen, daß Berlin die höchste Polizeidichte der Republik hat? Ich bin kein Experte, aber dieser Tweet zeigt – wie viele Äußerungen von linken, angepaßten Journalisten – , daß sie gar kein Interesse daran haben, ihre Ansichten zu falsifizieren und aus ihrem geistigen Gutmenschen-Getto auszubrechen.

Berlin ist bekanntlich Hauptstadt, da kommt es schon mal zu erhöhten Sicherheitsbedürfnissen. Berlin ist auch Hauptstadt des Verbrechens. Die Drogenkriminalität feiert hier nicht zuletzt dank eingeladener Fachkräfte aus Nordafrika fröhliche Urständ. Und Berlin ist auch Hauptstadt der Demonstrationen und Massenveranstaltungen.

Alles gute Gründe, warum die Polizeidichte hier so hoch ist. Berlin hat auch einen sehr hohen Ausländeranteil und ist logischerweise eher das Ziel terroristischer Selbstverwirklichung als andere Städte. Vielleicht gibt es ja objektive Daten wie z.B. die Aufklärungsquote von Diebstählen oder die Einsatzschnelligkeit der Polizei. Alles Dinge, die dem Nicht-„Taz“-Redakteur schnell einfallen.

Mir fällt auch ein, daß es in Berlin regelmäßig Tumulte von grundsätzlich friedliebenden Muslimen gibt, die bei Polizei- oder Feuerwehreinsätzen gerne mal den ganzen Familienclan herbeirufen. Die Polizei muß dann schon mal um Verstärkung bitten. Und schlußendlich wären da ja noch die Linksextremisten der Antifa, die Angst und Schrecken gegen Andersdenkende verbreiten und am 1. Mai ihre eigene Infantilität feiern.

Man muß wohl bei der Berliner Tageszeitung arbeiten, um sich derartig als guter Mensch fühlen zu können wie Gereon Asmuth. Solche Journalisten arbeiten bei der Lügenpresse, deren Intelligenz jeder Nichtakademiker zu toppen in der Lage ist. Nichtakademiker sind allerdings auch im Vorteil, weil sie an Universitäten nichts über Diversity, die Schuld des weißen heterosexuellen Mannes, Islamophobie, den Gender Pay Gap und den Segen der kulturellen Bereicherung lernen.

Sie machen ihre eigenen Erfahrungen abseits des akademischen Diskurses und der virtuellen Realität der Wohlgesinnten.