AfD-Sieg bei den Landtagswahlen: Bitte nicht zu viel Freude ausdrücken

Gestern fuhr die AfD bekanntlich drei triumphale Siege bei den Landtagswahlen in drei Bindestrich-Ländern ein. Ich hatte mich sehr darüber gefreut und folgenden Kommentar zu einem Artikel auf „Spiegel Online“ geschrieben:

afd landtagswahlen

Ich bin untröstlich darüber, daß dieser Kommentar leider nicht veröffentlicht wurde, und rätsele noch, woran das gelegen haben mag. Vielleicht daran, daß sich hier ein Mensch aus grünem Milieu zur AfD bekennt? Oder daran, daß hier jemand recht deutliche Worte zum jüdischen Beschneidungsritual findet und klar die Niederträchtigkeit der immerwährenden Antisemitismusvorwürfe brandmarkt? Vielleicht haben wir es gar mit einem „Haßkommentar“ zu tun, um den sich Heiko Maas kümmern muß?

Wir wissen es nicht. Vielleicht liegt es ja auch daran, daß dieser Kommentar so gar nicht den Klischeevorstellungen über AfD-Wähler entspricht. Oder auch daran, daß er einer der ersten kurz nach der Veröffentlichung des Artikels war und somit eine recht prominente Platzierung erhalten hätte – sodenn er denn freigeschaltet worden wäre.

Ich persönlich vermute ja, daß meine direkten Worte über die religiöse Verblendung von Juden dazu geführt haben, daß der Praktikant bei „Spiegel Online“ den Daumen über diesen schönen Kommentar senkte. Es ist ja eine der Verrücktheiten und Ironien, um nicht zu sagen Wahnsinnigkeiten der Beschneidungsdebatte, daß hier permanent völlig kaputte Gutmenschen behaupten, sie würden etwas Gutes für Juden und jüdisches Leben in Deutschland tun, wenn sie eine Art Grundgesetzausnahmegenehmigung für das jüdische (und muslimische) Beschneidungsritual spendieren.

Sie meinen, etwas für Juden zu tun, indem sie ihnen das Recht auf ihre körperliche Unversehrtheit absprechen. Keiner dieser Gutmenschen und Holocaustneurotiker wird gewahr, daß er den Willen alter Juden höher bewertet als den junger Juden. Warum sollen die alten Juden bestimmen dürfen, wie die nachfolgende Generation als Juden zu leben hat?

Das ist der Irrsinn dessen, was ich „Holocaustmasochismus“ nenne. Man kann ja verstehen, daß man nach dem suboptimalen Verlauf der deutschen Geschichte den Juden und auch der sonstigen Welt etwas Gutes tun möchte. Dabei darf man doch aber nicht seinen Verstand ausschalten.

Ich persönlich pflege bei dieser Thematik einen recht offensiven Tonfall, da ich nicht gewillt bin, mich der infantilen Regression und dem ewigen Kult um den Holocaust hinzugeben. Juden und Deutsche kann man erst wieder als normale Menschen bezeichnen, wenn sie begreifen, daß es noch ein Leben nach dem und jenseits des Holocaust gibt – und daß man Juden nicht wie kleine Kinder behandeln muß, um irgendetwas wiedergutzumachen.

Zum Abschluß aber noch zurück zu dem Artikel auf „Spiegel Online“, der mich zu obigem Kommentar animierte. Die drei verantwortlichen Redakteure schreiben darin die AfD schlecht und billigen ihr keine Verdienste hinsichtlich einer Belebung der Demokratie zu:

Je länger Petry spricht, desto mehr klingt es, als sei die AfD keine Partei, die mit Ressentiments gegen Flüchtlinge Stimmung macht. Sondern als würde erst durch sie die Demokratie in der Bundesrepublik wiederbelebt. Die AfD, sagt Petry, habe Nichtwähler erst wieder an die Urnen gebracht, daher sei durch sie die „Demokratie und Bürgerbeteiligung nach Deutschland zurückgekehrt“.

Das ist der Grundtenor, der sich durch viele Äußerungen von AfD-Spitzenpolitikerin an diesem Abend zieht: Die AfD ist keine Sammlungsbewegung der Wütenden, Enttäuschten und Frustrierten, sondern eine große Demokratiemaschine. So hat man sich das offenbar zurechtgelegt.

Solche Sätze aus Journalistenfedern klingen immer irgendwie putzig. Die AfD ist also nichts Substantielles, irgendwie ein Unfall der Demokratie, und dahinter stecken letztlich nur Enttäuschte, Wütende und Hartz-IV-Empfänger. Politik können die auch nicht, sondern nur gegen Flüchtlinge „hetzen“.

Nun, ich bin ja kein waschechter Anhänger der AfD, aber als Feminismuskritiker nehme ich mit Freude zur Kenntnis, daß die AfD hier sehr viel Konstruktives zu bieten hat. Bleibt zu hoffen, daß die AfD als konservative und wohl eher religionsfreundliche Partei standhaft bleibt und unser Grundgesetz vor den jüdischen und muslimischen Genitalverstümmelern schützt.

Die AfD besetzt genau die Themen, die unsere durch politische Korrektheit kastrierten Altparteien sträflich vernachlässigt und mit einem Bann belegt haben.

Mir fällt noch eine Parallele zum Aufstieg der Grünen ein, den sie ja einem Thema verdanken, das die damaligen Altparteien ebenfalls haben brachliegen lassen. Was damals Umwelt und Nachhaltigkeit waren, das sind heute Islam und kulturelle Überfremdung. Und was den Grünen ihr Tschernobyl und Fukushima waren, das sind der AfD die Asylkrise und Merkels DDR 2.0.

Für vornehmlich linke Journalisten ist es einfach schwierig zu begreifen, daß Demokratie eben auch „rechts“ sein kann, daß das Volk auch Mißstände kümmern, die seiner Auffassung nach von „rechten“ Parteien eher behoben werden können.

Da kann man das Volk noch so sehr als „besorgte Bürger“ auslachen.

Das SPON-Forum: So wollen wir debattieren

Der „Spiegel“ und sein Online-Bruder drehen momentan völlig durch. War gerade in einer Lidl-Filiale und habe mir den aktuellen Titel angeguckt, die erste Spalte der Titelgeschichte gelesen. Da mokieren sich zwei Journalistinnen, daß sie auf AfD-Veranstaltungen namentlich genannt werden und anschließend vom Publikum ausgebuht werden. Dies könne man durchaus als Einschüchterungsmethode verstehen.

Ich selbst bin kein echter AfD-Anhänger, werde die Partei aber aus instrumentellen Gründen im Herbst in Berlin wählen, womöglich auch ein Jahr später im Bund. Es ist nur zu putzig, wie hysterisch die Medienlandschaft und die etablierten Parteien auf die AfD reagieren.

Heute erschien auf „Spiegel Online“ ein Artikel über einen drohenden Ausschluß von AfD-Europaparlamentariern aus ihrer gesamteuropäischen Fraktion. Er wurde von der gleichen Redakteurin geschrieben, die sich im aktuellen „Spiegel“ über die AfD beklagt. Kurzes Zitat:

Storch beteuert, dass „die AfD und ich“ den Einsatz von Schusswaffen gegen friedliche Einreisewillige „strikt ablehnen“. Man fordere doch bloß die Einhaltung der Rechtslage. Sodann gestattet sich die Abgeordnete eine besonders krasse Verkürzung der Wahrheit: „Ich selbst lehne den Einsatz von Waffen gegen Kinder grundsätzlich ab, was auch rechtlich gar nicht erlaubt wäre“, schreibt Storch – als hätte es ihr klares „Ja“ genau dazu auf Facebook niemals gegeben.

Storch bezog sich ja auf die Formulierung „Frauen mit Kindern“. Sie lautete nicht „Frauen und Kinder“. Rein grammatikalisch befürwortete sie also den Schußwaffengebrauch nur bei Frauen. Davon abgesehen habe ich Verständnis dafür, daß man dumme Gutmenschenkommentare auf Facebook auch lakonisch abserviert. Ich schrieb nun folgenden Kommentar:

petry afd waffengewalt

Ich persönlich finde die Äußerungen von Petry und Storch ebenfalls suboptimal, auch wenn ich sie bei weitem nicht als so brisant bewerte, wie das die aufrechtdemokratische Presse tut. Sinn dieses Artikels ist es, einfach nur mal zu zeigen, wie „Spiegel Online“ eine demokratische Debatte versteht. Mein Kommentar wurde nicht freigeschaltet, und jeder soll sich selbst denken, was dies angesichts des aktuellen moralischen Getöses seitens des „Spiegel“ bedeutet.

Jakob Augstein dem Wahnsinn nahe

Jakob Augstein hat mal wieder auf „Spiegel Online“ zur Feder gegriffen und gezeigt, was für eine intellektuelle Niete er ist. Wie ein linker Spießbürger hyperventiliert er angesichts der Erfolge der AfD und bringt nichts weniger zustande, als US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und seine verbalen Ausraster zu bemühen, um Frauke Petry zu diffamieren:

Wir erleben ein Wetterleuchten des Wahnsinns. Der Irrsinn beschleunigt sich. In Deutschland heißt die drittstärkste politische Kraft jetzt AfD. In den USA will Donald Trump Präsident werden. Dystopien drohen Wirklichkeit zu werden. Es herrschen goldene Zeiten für Pessimisten.

Ist das jetzt schon ein „Haßkommentar“, um den sich die Amadeu-Antonio-Stiftung kümmern muß? Wohl kaum, denn ein aufgeklärter Linker ist der Verfasser dieser Worte, und der will schließlich die Welt retten. Im Status des Wahn- und Irrsinns fährt Augstein fort:

Hochmut gegenüber den Deppen jenseits des Atlantiks ist jedoch nicht angebracht. Bei uns ist eine Partei zur drittstärksten Kraft geworden, in der man ernsthaft über Schüsse an der Grenze spricht. In einem Zeitungsinterview wurde Parteichefin Frauke Petry gefragt, wie ein Grenzer reagieren soll, wenn ein Flüchtling den Grenzzaun überwindet.

Zunächst einmal ist die AfD bisher nur in Umfragen drittstärkste Kraft. So viel Differenzierung muß für einen linken Intellektuellen schon sein. Ein paar Monate zuvor sprach sich bereits Boris Palmer, grüner Oberbürgermeister von Tübingen, dafür aus, die europäischen Grenzen mit Waffengewalt zu schützen. Eine entsetzte Kolumne über ein „Wetterleuchten des Wahnsinns“ gab es von Milchbubi Augstein damals nicht. Warum?

Vermutlich weil Herr Palmer nicht in der AfD ist.

Was glaubt eigentlich ein offenkundig nicht mehr Zurechnungsfähiger wie Jakob Augstein, wie die USA ihre Grenze zu Mexiko absichern? Unerlaubter Grenzübertritt ist eine illegale Handlung, und die ankommenden Flüchtlinge haben zuvor bereits etliche sichere Länder durchquert, nachdem sie beispielsweise aus dem Irak oder Syrien geflohen sind.

In dem besagten Interview betonte Frauke Petry übrigens ausdrücklich, daß kein Polizist auf Flüchtlinge schießen wolle und daß dies auch nur Ultima Ratio sein könne. Petry möchte also, daß das breite Arsenal niedrigerer Abschreckungsmaßnahmen zur Anwendung kommt, um die deutschen Grenzen zu sichern.

Von diesen Dingen steht in Augsteins Kolumne – nichts.

Völlig hirnrissig werden die Ausführungen unseres AfD-Hypochonders hier:

Ja, es gibt das „Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes“. Und, ja, in Paragraf 11 ist dort auch der „Schusswaffengebrauch im Grenzdienst“ geregelt.

Aber der Bundesgerichtshof hat 1988 in einem Urteil klargestellt: Bevor ein Beamter an der Grenze einen Schuss abfeuert, muss er die „Rechtsgüter der öffentlichen Sicherheit und der körperlichen Unversehrtheit des Fliehenden … gegeneinander abwägen“. Schießen darf man an der deutschen Grenze nur angesichts von „besonders gefährlichen Tätern“. In einem Mauerschützenprozess stellte der Gerichtshof 1992 noch einmal fest, Schüsse an der Grenze sollten „Verteidigung von Menschen“ dienen – wenn „von demjenigen, auf den geschossen wird, eine Gefährdung von Leib oder Leben anderer zu befürchten ist“.

Es gibt eben keinen Schießbefehl an der deutschen Grenze, und die Bundesrepublik ist eben nicht die DDR. Aber es ist offenbar leichter, Frauke Petry aus der DDR zu holen als die DDR aus Frauke Petry.

Dem kann man ja ganz einfach mal die Originalworte von Frauke Petry aus dem Interview mit dem „Mannheimer Morgen“ gegenüberstellen:

Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.

Der hier erwähnte DDR-Schießbefehl galt ja DDR-Bürgern, die nicht ausreisen durften und es mit Gewalt versuchten. Wenn in Frauke Petry also angeblich DDR-Gedankengut stecken würde, dann würde sie einen Schießbefehl auf ausreisewillige Bürger der BRD goutieren, die unsere Staatsgrenze z.B. nach Österreich überwinden wollen. So viel zu den geistigen Fähigkeiten Augsteins.

Petry mag die aktuelle Gesetzeslage ja durchaus etwas überinterpretiert haben. Zu apokalyptischem Geraune über den Untergang westlicher Werte geben ihre Worte aber nicht im geringsten Anlaß, zumal sie durchaus einen gewissen Interpretationsspielraum zulassen. Entlarvend ist auch die folgende Passage des Augstein-Klagelieds, die auch den typischen antidemokratischen Bewußtseinszustand eines Linken markiert:

Früher haben sich die Leute geschämt zuzugeben, dass sie eine rechte Partei wählen. Das ist vorbei. Reinhard Schlinkert, Chef des Umfrageinstituts Infratest dimap, hat das neulich gesagt.

Das ist das Demokratieverständnis eines Linken. Da kann einem nur angst und bange werden. Warum vermeidet Augstein hier den Begriff „rechtsextrem“? Vermutlich ist er einfach zu dumm, um zwischen rechts und rechtsextrem zu differenzieren. Vielleicht würden die gleichen Menschen, die sich nicht „schämen“, AfD zu wählen, sehr wohl Scham empfinden beim Gedanken, NPD oder DVU zu wählen. Für Milchbubi Jakob Augstein vermutlich eine Art kosmisches Mysterium, warum Menschen zwischen diesen Parteien differenzieren.

Am schlimmsten ist Augsteins Kolumne aber ganz zu Anfang und am Ende. Beide Passagen zeugen von einem beklemmenden Verleugnungszustand:

Wer schon immer an der westlichen Kultur verzweifeln wollte, hat jetzt zwei gute Gründe: Frauke Petry und Donald Trump. Der Schlaf der Demokratie hat diese Ungeheuer geboren.

In den USA Donald Trump, bei uns Frauke Petry – das sind pathologische Symptome. Die liberale Demokratie liegt ermattet darnieder. Leute wie Trump und Petry sind die Dämonen, die ihr Schlaf gebiert. Keine Parole ist zu platt, das ist die Erkenntnis der bösen Populisten von rechts. Sie sind nicht dumm. Sie haben nur kein Gewissen.

Die letzten Worte treffen eigentlich perfekt auf Jakob Augstein zu. Unsere liberale Demokratie liegt tatsächlich ermattet darnieder. Linksextreme Gruppen verbreiten Angst und Schrecken, greifen Politiker an, stören Demonstrationen, Politiker scheuen die argumentative Debatte mit neuen Gruppen, die die Demokratie nun einmal ab und an gebiert, und propagieren gar eine „Kauft-nicht-bei-Juden“-Mentalität, wenn sie dazu aufrufen, daß Inserenten bestimmte Zeitungen meiden sollten oder Vermieter AfD-Veranstaltungen boykottieren sollten. Andersdenkende werden sehr plump diffamiert und mit Totschlagsettiketten ausgegrenzt. Und nicht zuletzt stellen sich viele Journalisten vom Schlage Augsteins als nützliche Idioten diesen totalitären Tendenzen zur Verfügung.

Im Grunde genommen dient die Lektüre der „Lügenpresse“ in diesen Tagen eigentlich nur der Veranschaulichung des infantilen und regressiven Geisteszustandes der etablierten Akteure. Man kann in aller Breite studieren, in was für kindlichen Verleugnungszuständen sich Menschen wie Jakob Augstein befinden. Sie merken gar nicht, daß sie eigentlich über sich selbst sprechen, wenn sie in scharfen Tönen über die AfD und ihre Politiker schwadronieren. Es ist ein lehrreiches Studium, das einen wirklich an der westlichen Kultur verzweifeln lassen kann – mehr noch als die verbalen Ausraster eines Donald Trump, zu denen übrigens ein Leser unter dem Artikel treffend Folgendes formuliert:

„Ich würde sie einfach wegbomben, die Penner…“ So redet Trump seit 7 Monaten als Kandidat, und so handelt Obama seit 7 Jahren als Präsident. Warum macht sich Jakob Augstein über das eine so viel mehr sorgen als über das andere?

Die Sandkasten-Mentalität von Leuten wie Jakob Augstein, Georg Diez oder Margarete Stokowski zeigt sich wohl am besten darin, mit welcher Chuzpe man mal eben Donald Trumps verbale Amokläufe und Frauke Petrys recht sachliche Aussagen auf eine Stufe stellt.

Da sieht man schön, daß hier eigentlich Kindergartenkinder im Sandkasten ihr ganz persönliches Theaterstück „Demokratie“ aufführen.

Demokratie findet immer dann statt, wenn man zu den Guten gehört.

 

 

juliaschrammamadeuantonioafd

Die „Taz“ dreht völlig durch

Wenn ich als besorgter und rechtschaffener Bürger AfD wähle oder Pegida-Demos besuche, dann tue ich das also in Nachfolge des industriellen Massenmords an den Juden.

Und wenn ich Fahrrad fahre, Cornflakes esse oder Grün wähle? Tue ich das dann auch „in der Nachfolge des industriellen Massenmords an den Juden“?

Zu diesem schwachsinnigen „Taz“-Kommentar fällt einem wirklich nichts mehr ein. Im übrigen brennen die wenigsten Asylunterkünfte, während sie schon bewohnt werden. Da scheint bei den heutigen Brandstiftern doch eine wesentlich ausgereiftere Ethik vorhanden zu sein als bei den Nazis im Dritten Reich.

„Dunkeldeutschland“ ist in diesen Zeiten in einem Zustand, der einem Autor solcher provokanten Zeilen sofort abverlangt, sich brutalstmöglich von rechtsradikalem Gedankengut zu distanzieren. Humor und Sarkasmus sind nicht die Paradedisziplinen linker Gutmenschen.

Die Taz-Lusche, die den oben abgebildeten Text verfaßt hat, heißt übrigens Ambros Waibel und hat vermutlich noch nie den Gedanken gehegt, daß man es auch Haßkommentare nennen könnte, wenn man AfD-Politiker als Irre, Dumpfbacken oder Schande für Deutschland bezeichnet, wie dies ranghohe Politiker bereits getan haben.

Natürlich lehne auch ich es ab, Flüchtlingsunterkünfte zu beschmieren oder anzuzünden. Was aber hat AfD-Wählen oder Pegida-Demonstrieren mit dem Holocaust zu tun? Die Antwort bleibt Ambros Waibel natürlich schuldig. Er zeigt aber schön das, was ich als Holocaustmasochismus bezeichne. Also das zwanghafte Kontextuieren der Gegenwart mit den Verbrechen der Nazi-Zeit.

Dieses Blog heißt „Lügenpresse“. Es bleibt uns leider nichts anderes übrig, als die immer absurderen Fehlleistungen der sogenannten Qualitätspresse hier zu dokumentieren. Möge dies dazu führen, daß diese Zeitungen sämtlich eingehen und ein immer größeres Bewußtsein für die Verlogenheit und Dummheit des Durschschnittsjournalisten entsteht.

Mehr kann man leider nicht tun, als die ausgemachte Idiotie heutiger Journalisten zu archivieren. Jetzt muß der Leser ganz tapfer sein, denn gleich kann er ein schönes Beispiel für die Paranoia von Linken studieren. Es geht um die Zahl von Brandanschlägen auf Asylantenheime 2016:

Spiegeln die Zahlen der Amadeu-Antonio-Stiftung also einen, wie Jürgen Roth es formuliert, „genetischen Fingerabdruck“ wider: eine Kontinuität nationalsozialistischer Ideologie und krimineller Energie, die sich durch die Geschichte der Bundesrepublik (und auf andere Art auch der DDR) verfolgen lässt?
Und zweite Frage: Sind die Anschläge von Nazikadern geplant oder entstehen sie spontan aus der daueralkoholisierten Öde des Landlebens?
Man wird jedenfalls sagen müssen, dass die von der Polizei kaum einmal dingfest zu machenden TäterInnen einen höchst wirkungsvollen Guerillakrieg entfesselt haben – gerade im Vergleich zu den schon sprichwörtlich unsichtbaren Aufständen der Linken.

Ja, die Linksextremen. Völlig unsichtbar. Oder meint Herr Ambros normale Linke, die gewaltfrei protestieren sollten? Ich wünsche jedenfalls solch einem Schundblatt wie der „Taz“ den baldigen Untergang. Da war das „Neue Deutschland“ in der DDR ja objektiver und ausgewogener.

Noch ein bißchen Paranoia gefällig? Bitteschön:

Sehen sich inzwischen doch nicht nur die Volksparteien, sondern auch Teile (Boris Palmer, Sahra Wagenknecht) des linksliberalen Spektrums veranlasst, die Forderungen der verbrecherischen Brandstifter und ihrer legalen Alternative für Deutschland auf- und entsprechend „hart durchzugreifen“, wie es Freiburgs Bürgermeister Dieter Salomon für die jederzeit zu identifizierenden kriminellen Migranten verlangt.

Was würden wohl Boris Palmer und Sahra Wagenknecht zu diesen Zeilen sagen? Dieser Schwachsinn ist derartig exorbitant, daß ich hier genauere Argumentationen unterlasse. Das mag hochnäsig sein oder totalitär anmuten. Man erklärt aber auch keinem Orang Utan die Relativitätstheorie.

Halten wir fest, daß Ambros Waibel eine geistige Verbindung zwischen AfD und rechtsextremen Brandstiftern sieht. Er könnte mal die Programme von AfD und Pegida studieren – welche aber dummerweise nicht dem Schema linker Paranoia entsprechen. Ich bin mir zudem sicher, daß die Brandanschläge auf Asylbewerberheime schlagartig abnehmen würden, wenn dem Volk von der Bundesregierung ein glaubwürdiger Ausweg aus dem Asylwahnsinn gezeigt würde, eine Perspektive, kein dumpfes „Wir schaffen das“.

Und schlußendlich noch mal das eingangs gezeigte Zitat im Kontext:

Gefragt, ob er die Sache mit dem Rechtsextremismus nicht zu deutschzentriert sehe, sagte Roth dann noch etwas so Naheliegendes wie Verdrängtes: Deutschland ist das Land des Holocaust.
Wer hierzulande für Pegida auf die Straße geht, wer AfD wählt, wer Hasskommentare in sozialen Medien schreibt, wer Unterkünfte für vertriebene Menschen anzündet, der tut das in der Nachfolge des industriellen Massenmords an den Juden. Das muss man wissen.
Heute vor 71 Jahren wurden die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz von der Roten Armee befreit.

Jetzt erinnere ich mich auch wieder daran, daß in Deutschland der Holocaust passierte. Hätte ich fast vergessen.

Rechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit, AfD-Wählen und mit Pegida Demonstrieren sind in Deutschland also besonders schlimm, weil hier der Holocaust stattfand. Da werden sich unsere Nachbarn freuen über diesen unverhofften moralischen Bonus.

Mich dünkt, daß solche neurotischen Nazi-Hypochonder wie der Taz-Autor einen wesentlichen Anteil daran tragen, daß Deutschland solch eine völlig irrationale „Flüchtlings“-Politik betreibt. Man braucht nicht viel Grips, um die tiefenpsychologische Dynamik der Politik Angela Merkels zu verstehen, die die Sicherheit Isreals zur Staatsräson erklärte und die Kinderrechte auf dem Altar der jüdischen (und muslimischen) Genitalverstümmelung opferte.

Vielleicht wäre es ja doch nicht die schlechteste Variante, wenn wir Deutschen den Holocaust einfach vergessen würden. Dann wären wir womöglich dazu fähig, eine wesentlich konstruktivere und realistischere „Flüchtlings“-Politik zu betreiben, die anerkennt, daß viele Flüchtlinge keineswegs ohne Alternative sind, vor allem aufgrund völlig unrealistischer Vorstellungen nach Deutschland kommen und daß gerade das infantile „Refugees-Welcome“-Geplärre einen nicht unerheblichen Anteil an den Schleuser-Profiten und Toten im Mittelmeer hat.

Mögen die Genossen und Käufer der Taz zur Besinnung kommen, damit dieses peinliche Blatt endlich verrecken möge.

WDR-Journalistin sagt, was alle bereits wissen

Aufmerksame Zeitgenossen, die das Mediengeschehen verfolgen, wissen längst, daß Presse und Fernsehen systematisch bei den Themen der politischen Korrektheit beschönigen und lügen. Wie sollte es auch anders sein?

Jede Gesellschaft hat ihre Verleugnungszustände. Und wer etwas werden will, der tut gut daran, diese Lügensysteme nicht zu berühren – egal ob man nun in einer Demokratie, Diktatur oder religiösen Theokratie lebt.

Jetzt hat eine WDR-Journalistin ganz kurz die Wahrheit gesagt und den Verleugnungszustand der Refugees-Welcome-Hysterie berührt. In einer niederländischen Radiosendung sagte sie laut „Tagesspiegel“:

Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten. Wir sind öffentlich-rechtlicher Rundfunk und darum angehalten, das Problem in einer mehr positiven Art anzugehen. Das beginnt mit der Willkommenskultur von Merkel bis zu dem Augenblick, als die Stimmung kippte und es mehr kritische Stimmen im Rundfunk und auch von der Politik gab.

Wenig später stellt selbige Hochqualitätsjournalistin die Dinge richtig. Es war wohl doch nicht so gemeint, wie gesagt:

Ich habe an dieser Stelle Unsinn geredet. Unter dem Druck der Live-Situation in der Talkrunde habe ich totalen Quatsch verzapft. Mir ist das ungeheuer peinlich. Denn ich bin niemals als freie Journalistin aufgefordert worden, tendenziös zu berichten oder einen Bericht in eine bestimmte Richtung zuzuspitzen.

Dann ist ja alles wieder gut. Die Öffentlichkeit ist nur leider wesentlich weiter. Im Internetzeitalter mutieren Politiker und die etablierten Medien immer mehr zu Insassen einer Irrenanstalt, während Wähler und Leser von draußen amüsiert zusehen.

Die absolute Neutralität der Medien in Deutschland wird wieder einmal dadurch bewiesen, daß die erfolgreiche Neupartei AfD, die bereits in mehreren Landtagen sitzt, aus den Talkrunden von SWR und MDR zu den kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgeschlossen wird.

Da bezahlen wir den Rundfunkbeitrag doch gerne.