Roland Nelles und die Volksverräter

Erneut hat Roland Nelles – Ressortleiter Politik beim „Spiegel“ – eine Kolumne verbrochen. Dieses Mal sind AfD- und Pegida-Leute sowie deren Anhänger wieder böse Nazis. Beim letzten Mal dachte Herr Nelles, daß alle AfD-Wähler Rassisten seien. Dieses Mal ist die Beweisführung erneut intellektuell höchst anspruchsvoll. Sie geht so: Die Demonstranten am Tag der Deutschen Einheit in Dresden benutzten das Wort „Volksverräter“ in bezug auf unsere Regierenden. Dieses Wort sei auch früher schon benutzt worden – und zwar von Rechtsextremen in der Weimarer Republik und später von den Nationalsozialisten

Wir haben hier also den eindeutigen Beweis, daß die heutigen Demonstranten ebenfalls alle rechtsextrem sind. Herr Nelles hat offenbar noch nicht davon gehört, daß man sich auch ironisch und pragmatisch auf vergangene Begriffe beziehen kann. „Volksverräter“ ist jedenfalls ein hervorragender Begriff für Demonstrationen. Warum darauf verzichten? Weil man nicht die Nazi-Neurosen und Verleumdungsrituale heutiger Journalisten triggern will?

Der trotzige Artikel des Herrn Nelles lautet übrigens:

Volksverräter? Aber gerne doch!

Die Kolumne ist erfreulicherweise recht kurz, sodaß ich nicht allzu viel Energie in diesen Blog-Artikel stecken muß. Roland Nelles legt mit seinem Elaborat erneut ein schönes Beispiel für den Pippi-Langstrumpf-Journalismus heutiger Zeiten vor: Es zählt nur noch die reine Phantasie. Belege braucht es nicht. Alle tanzen um das Goldene Kalb namens „Kampf gegen Rechts“, „Aufstand der Anständigen“ und „Wehret den Anfängen“. Hier eine Kostprobe:

Das eigentliche Problem an den Protestierenden in Dresden ist, dass sie selbst keine Demokraten sind. Sie definieren Deutschland offenkundig nicht als Rechts- und Wertegemeinschaft. Das Wort Verfassungspatriotismus ist ihnen dem Sinn nach fremd. Für sie und ähnlich denkende Protestler ist Deutschland zuerst eine Volksgemeinschaft, in der nur derjenige Rechte haben soll, der dem deutschen Volk durch Geburt (und Blut) angehört. So verstehen sie ihren Ruf „Wir sind das Volk“. Er schließt den Flüchtling aus, aber letztlich auch jeden anderen, der nicht so aussieht oder denkt wie sie selbst.

Das ist derartig primitiv und dumm, daß ich mir hierzu einfach einen Kommentar verkneife. Man sieht hier allerdings schön, wie wichtig die Figur des „symbolischen Flüchtlings“ für die linksversiffte Journaille ist, um Andersdenkende zu dämonisieren. Man kann sich nur so böse „rechte“ Demonstranten herbeischreiben, indem man die frauenfeindlichen, vormodernen, antisemitischen Analphabeten, die vorwiegend aus wirtschaftlichen Motiven nach Europa kommen, pauschal zu echten Flüchtlingen mit Anspruch auf politisches Asyl idealisiert. Wie Geisteskranke hängen unsere Journalisten an dieser Figur, und man tut so, als würden die Demonstranten das Asylrecht per se ablehnen. Die Journalisten der Qualitätsmedien wissen eigentlich, wie hoch die Anerkennungsquote der Eindringlinge ist, und sie müßten sich eigentlich auch schon mal informiert haben, was das eigentlich für Leute sind, die Grenzzäune mit roher Gewalt niederreißen, weibliche Grenzpolizisten anspucken, Flüchtlingslager oder Asylheime niederbrennen, ihre Pässe wegwerfen und was weiß ich.

Dümmer geht es eigentlich nicht mehr. Oder doch? Hier der obige Textabschnitt noch mal in einer anderen Version – powered by Tiefenpsychologie:

Das eigentliche Problem an den Journalisten in den Medien ist, dass sie selbst keine Demokraten sind. Sie definieren Deutschland offenkundig nicht als Rechts- und Wertegemeinschaft. Das Wort Verfassungspatriotismus ist ihnen dem Sinn nach fremd. Für sie und ähnlich denkende Schmierfinken ist Deutschland zuerst eine Gesinnungsgemeinschaft, in der nur derjenige Rechte haben soll, der dem linken Zeitgeist angehört und dem reinen Gutmenschentum frönt. So verstehen sie „Weltoffenheit und Toleranz“. Mit ihrer Behauptung, nur sie seien die wahren Demokraten, schließen sie die „besorgten Bürger“ aus, aber letztlich auch jeden anderen, der nicht so aussieht oder denkt wie sie selbst.

Ich persönlich finde es ja immer wieder erschreckend, wie sehr Politiker und Journalisten eigentlich sich selbst beschreiben, wenn sie über die dunkle Seite der Demokratie fabulieren. Ihre Zuschreibungen in bezug auf die Kritiker der Blockparteien sind hochgradig von Abwehr und Projektion geprägt. Sie sind blind für ihre eigenen Demokratiedefizite. Weiter bei Herrn Nelles:

Würden diese Leute das Land regieren, wäre es mit dem Pluralismus und der freien Meinungsäußerung wohl bald vorbei. Denn Pegida-Demonstranten, AfD-Sympathisanten und Facebook-Pöbler sind eben keine besorgten Bürger, sondern Menschen mit einem nationalistischen, autoritären und völkischen Staatsverständnis.

Mit der freien Meinungsäußerung ist es bereits jetzt schon vorbei, lieber Herr Nelles. Auf diesem Blog kann man sich zahlreiche Beispiele dafür zu Gemüte führen. Zwar hat jedes Medienunternehmen das Recht, willkürlich Kommentare nicht freizuschalten. Ein besonders demokratisches Bewußtsein zeigt sich in dieser Praxis aber ganz gewiß nicht. Und warum möchten laut dem Blog „Genderama“ eigentlich Kritiker der feministischen Ideologie gerne anonym bleiben, wenn es angeblich so wunderbar um die Meinungsfreiheit in unserem Land bestellt ist? Meines Wissens wurde Thilo Sarrazin nach seinen Äußerungen im Lettre International über türkische Gemüsehändler und Kopftuchmädchen in der Bundesbank in einen marginalen Bereich versetzt, also de facto herausgeekelt. Dies geschah lange vor seinen Spekulationen über biologische Intelligenzunterschiede. Eine Buchvorstellung von ihm über den neuen Tugendterror wurde von ebendiesem verhindert.

Wäre ich in der AfD, müßte ich Sachbeschädigungen, körperliche Gewalt und ökonomische Nachteile fürchten. Gleiches gilt für Gastwirte, die ihre Räume der AfD zur Verfügung stellen. Darf ich Ihnen mitteilen, Herr Nelles, daß man schon ein sehr schizophrenes Verhältnis zur Realität haben muß, wenn man diese Unterminierung unserer Demokratie nicht als solche begreift, stattdessen aber Demonstranten abspricht, Demokraten zu sein?

Pluralismus und freie Meinungsäußerung sind heutzutage deutlich eingeschränkt – nur eben in einem Bereich des demokratischen Spektrums, für den die meisten Journalisten nichts übrig haben. Daß Herr Nelles sich in dieser heutigen Gesellschaft sehr wohlfühlt, ist wenig verwunderlich. Denn der Zeitgeist der politischen Korrektheit protegiert Menschen wie ihn, während Andersdenkende, ehe sie sich’s versehen, als homophob, fremdenfeindlich, islamophob, transphob, sexistisch oder frauenfeindlich verleumdet werden.

Davor muß ein Herr Nelles ganz gewiß keine Angst haben. Ein Redakteur des „Neuen Deutschland“ in der DDR hatte vermutlich auch wenig Manschetten, als „konterrevolutionär“ bezeichnet zu werden, und fühlte sich ganz sicher recht frei in seiner Meinungsäußerung.

Unsereins soll also ein „autoritäres“ und „völkisches“ Staatsverständnis haben? Wissen Sie Herr Nelles – wenn es autoritär und völkisch bedeutet, wenn man Asylmißbrauch stoppen und die deutschen Grenzen wiederherstellen möchte, dann bin ich gerne autoritär und völkisch.

Völkisch und autoritär? Aber gerne doch!

Wenn es autoritär und völkisch bedeutet, wenn man Grundgesetz und staatliches Gewaltmonopol bedingungslos auch gegenüber den Muslimen in Deutschland durchsetzen möchte, dann bin ich gerne autoritär und völkisch.

Wie „völkisch“ ist eigentlich ein Alexander Gauland, der sich mit dem Neger und AfD-Mitglied Achille Demagbo sowie seinen negriden Kindern verlustiert? Er hat Neger gesagt! Ja, das tue ich seit vielen Jahren gerne. Das kommt schon mal vor, wenn man in einer Gesellschaft des linken Spießertums lebt, die noch nicht begriffen hat, daß die Endlösung der weltoffenen und bunten Gesellschaft längst Realität ist und daß wir heute vor ganz anderen Herausforderungen stehen – nämlich der Affirmation des Eigenen. Selbstachtung statt einer verlogenen Selbstverleugnung und Pseudomenschlichkeit bis zum Erbrechen. Denn den wirklich bedürftigen Flüchtlingen ist schlecht durch Merkels Asylinflation und Schleusersubvention, durch die Aushöhlung des Asylrechts geholfen.

 

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Roland Nelles muß vermutlich in psychologische Behandlung, wenn er den Teil des AfD-Programms zum Thema Asyl und Migration liest, welcher politisches Asyl bejaht und ein modernes Einwanderungsrecht nach kanadischem Vorbild vorsieht. Vorher aber noch dies:

Entlarvt werden die angeblich nur „besorgten“ Bürger durch ihre Sprache: Der zentrale Begriff, der immer wieder in den rechtsradikalen Foren und bei Protesten auftaucht, lautet „Volksverräter“. Er wurde in Dresden den demokratisch gewählten Politikern entgegengerufen. Er entspringt demselben Denken, das die AfD-Vorsitzende Frauke Petry dazu veranlasst hat, unlängst in einem Interview zu erklären, der Begriff „völkisch“ solle wieder positiv besetzt werden.

Ergo: Demokratisch gewählte Politiker können keine Volksverräter sein. Sieht man ja schon an Adolf Hitler. Oder Manuela Schwesig, die als Ministerin ja für „Gleichberechtigung“ zuständig ist, aber merkwürdigerweise keine Interessengruppen für Männer und Väter konsultieren möchte. Ich finde Petrys Einlassungen zum Begriff des Völkischen übrigens auch unklug und unnötig. Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, daß die nichtvölkische AfD ja ständig als völkisch bezeichnet wird. Wenn mir das passieren würde, würde ich auch ironisch anmerken, daß man diesen Begriff doch auch mal positiv besetzen könnte. Ich würde das dann allerdings auch mit entsprechenden Ausführungen flankieren, um die Kritiker vorzuführen, was Petry wohl nicht getan hat.

Ich bin insofern völkisch, als für mich Einwanderung – insbesondere enorm kulturfremde – kein Selbstzweck ist wie für die heutige Linke. Einwanderung muß qualitativ und quantitativ begrenzt werden. In diesem Sinne laßt uns völkisch sein.

Die bundesdeutsche Demokratie hält es aus, wenn Journalisten auf „Spiegel Online“ Demonstranten in Dresden pöbeln. Sie hält auch „Zeit“, „Süddeutsche“ und „Spiegel“ eine AfD aus und eine Pegida. Sie ist auch deshalb stark, weil sie diesen politischen Unsinn erträgt. Allerdings schadet es der Demokratie, wenn dieses Tun und Reden verharmlost oder relativiert wird.

Folglich sind Politiker der linken Parteien, die nicht in Talkshows mit AfD-Leuten auftreten wollen, keine lupenreinen Demokraten, da sie ja die AfD offensichtlich nicht aushalten. Dankeschön, Herr Nelles, für diese Erkenntnis. Gerade Hypochonder wie Sie sind es übrigens, die mit ihren fortwährenden Dämonisierungen dazu beitragen, daß die Menschen umso entschiedener AfD wählen. Es ist ja sowieso ein Rätsel, warum Journalisten wie Sie sich nicht mal genau die Kommentare unter Artikeln oder Youtube-Videos anschauen. Auch nicht besonders demokratisch.

Der Fata Morgana des „Rechtspopulismus“ steht die Realität des „Linkselitismus“ gegenüber.

Roland Nelles und die Rassisten

Roland Nelles ist der Ressortleiter Politik beim „Spiegel“. Ich persönlich war fassungslos, als ich seine Video-Analyse zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern sah. Dort behauptet er:

AfD-Wähler sind Rassisten

Als Nächstes sagt uns der „Spiegel“ vermutlich, daß eine jüdische Weltverschwörung hinter dem AfD-Erfolg bei den Landtagswahlen steckt. Welche Rasse mögen denn die AfD-Wähler nicht? Muslime? Juden? Schäferhunde?

Wir wissen es nicht. Was sagt Neger und AfD-Mitglied Achille Demagbo eigentlich zu diesem Vorwurf?

Und warum vertraut eigentlich kaum jemand noch unseren Medien?

 

 

Gestern sah ich das Video. Heute ist es bereits nicht mehr auf „Spiegel Online“ verfügbar. Bei Youtube dauerte es eine Weile, bis ich fündig wurde. Dort stieß ich zunächst erst mal auf eine Analyse von Gerhard Wisnewski, der sich mit den Offenbarungen des Roland Nelles beschäftigt. In den Kommentaren dort schreibt ein vermutlich hinterhältiger und verschlagener Jude namens Yahuda Insidiousverminstein mit deutlich ausgeprägten jüdischen Gesichtszügen dies:

Haha! Der SpiegelTV-Youtube Kanal hat das Nelles-Video auf „Privat“ gestellt, nachdem sie gehörig Gegenwind bekommen haben. Überhaupt haben SpiegelTV-Videos bei Youtube auffallend schlechte Bewertungen.

Wählen etwa auch Juden die AfD?

Sehr lustig und amüsant sind auch diese vier Kommentare unter dem Video von Wisnewski:

Dem Kerl sieht man seine Kurzsichtigkeit im Denkprozess sogar optisch an.

Ist mir mittlerweile voellig egal, ob mich irgendjemand fuer rassistisch haelt oder nicht. Ich schlafe genausogut wie vorher.

Eine Frechheit… Passt aber schon zu diesem Systemarschkriecher Magazin, dass sich „Spiegel“ nennt. Wer Zuwanderung kritisiert ist ein „Rassist“ in den Augen dieser Globalisierungs- und NWO Fanatiker.

Irgendwie ist mittlerweile praktisch jeder ein Rassist, der nicht offen linksradikal ist. Ich wurde letztens als Rassistin bezeichnet, weil ich jemanden korrigiert habe, der meinte, der Attentäter von München hätte David S. geheißen, und sagte, dass er Ali hieß.

So wird das nichts, lieber „Spiegel“, mit dem Wiedergewinn von Vertrauen und Autorität. Der Schreiber dieses Blogs ist eigentlich von seiner politischen DNA her ein Linker, sogar ein Grüner. Auch Linke wählen AfD. Die Partei zieht Wähler aus allen Milieus an. Warum? Weil in unserem Land einfach etwas fehlt, das niemand der anderen Parteien liefert: Die Kritik an linker Ideologie und Gutmenschentum.

Da nimmt man es als Linker durchaus auch mal inkauf, daß Teile der AfD in einem unangenehmeren Sinne konservativ sind und man etwas in die andere Richtung übertreibt. So schlimm ist es schon um unser Land bestellt, daß man dies als Linker inkauf nimmt.

Bei dieser Gelegenheit kann man ja auch noch mal zwei Wortmeldungen unter dem eigentlichen Video von Roland Nelles zitieren, welches ein verdienstvoller Mensch glücklicherweise für die Internet-Community auf Youtube gesichert hatte:

Und dennoch glauben unzählige Schwachmaten, dass es die AfD Wähler sind die Hetze betreiben

Wie ekelhaft ist das denn? Ich bin Ausländer; Integriert und stolz auf die Werte, die dieses Land, zusammen mit seiner Geschichte geschaffen hat! Würde es in meiner ehem. Heimat solch eine Art von Presse geben, würde diese entweder rasend schnell pleite gehen oder deren Zentrale von wütenden Bürgern gestürmt.

Und das sind noch eher harmlose Wortmeldungen.

Bleibt schlußendlich die argumentative Ebene. Die wollen wir ja nicht vernachlässigen. Gleich zu Beginn schockiert uns Nelles mit der Feststellung, daß es einen gewissen Prozentsatz an Rassisten und Fremdenfeinden in Deutschland gebe und daß ihn das Ergebnis der AfD daher nicht überrasche.

Dagegen spricht, daß die AfD aus allen Lagern (Lagern!) gewählt wurde. Dagegen spricht ebenfalls, daß in der AfD auch Neger mitmachen. Ich kenne selber ein früheres SPD-Mitglied, das völlig vernünftig konservativ ist und sicherlich nicht im entferntesten fremdenfeindlich. Ich kenne über das Internet auch noch einen weiteren Neger, der sich sehr für die AfD engagiert.

Im linksgrünen Journalistenmilieu wird man aber schneller zum Fremdenfeind als gedacht. Da reicht es wohl schon, das muslimische Kopftuch oder die rituelle Beschneidung abzulehnen. Tut man Letzteres mutiert man auch schon mal schnell zum Antisemiten, der absoluten Königsdisziplin der „Fremdenfeindlichkeit“.

Warum haben die vielen Rassisten, die es in Deutschland angeblich gibt, nicht früher schon NPD gewählt? Und was ist daran rassistisch, eine Völkerwanderung und Asylmißbrauch abzulehnen? Mit ein bißchen Dialektik könnte man sogar zum Schluß kommen, daß die AfD-Haltung in der Flüchtlingskrise für alle Beteiligten, aber vor allem für die potentiellen Flüchtlinge sehr viel vorteilhafter wäre als Angela Merkels realitätsentrückte Samariter-Inszenierung und ihr Kult um den lupenreinen Flüchtling, dessen letzte Rettung eine Turnhalle in Deutschland ist.

Im Video von „Spiegel Online“ schwadroniert Nelles, die AfD suggeriere:

Andere sind nicht würdig, bei uns zu leben. Wir sind das überlegenere Volk. Und das ist letzten Endes eine zutiefst fremdenfeindliche, rassistische Politik.

Sehr perfide unterlegt ist das Ganze mit einem bewußt unvorteilhaft ausgewählten Bild von Frauke Petry sowie mit suggestiven Szenen, in denen ein NPD-Wahlplakat direkt über einem AfD-Plakat hängt. Lustigerweise ein relativ harmloses NPD-Plakat.

Mehr ist zu diesem widerlichen Hetz- und Propagandafilmchen eigentlich nicht zu sagen. Die beste Hetze betreiben immer noch die etablierten Parteien und Medien. Mit recht unangenehmen Folgen für die Sicherheit von Leib und Leben Andersdenkender in unserem Lande.

Ich rufe zu einem Aufstand der Anständigen auf, damit ein deutliches Zeichen im Kampf gegen Links und die Fremdenfeindlichkeit gegenüber der AfD gesetzt wird.

Bei diesem politischen Theaterstück kommt man leider nicht umhin, das gegenwärtige Irrenhaus Deutschland immer wieder tiefenpsychologisch zu ironisieren.

 

 

Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern

Bevor ich bald den nächsten bereits fertigen Artikel veröffentliche, kommt hier noch ein unplanmäßiger Screenshot von einem Kommentar auf „Spiegel Online“. Die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern sind ja wie erwartet ausgegangen. Ich dachte mir eigentlich nichts Besonderes und platzierte folgenden Beitrag um 20.06 Uhr unter diesem Artikel:

afd wahl mecklenburg-vorpommern

Ich rechnete fest damit, daß diese Wortmeldung durchkommt. Man staunt aber immer wieder, wie dünnhäutig die Zensoren der Lügen-Medien sind. Von mir kommen durchaus auch Kommentare auf „Spiegel Online“ durch. Es gibt also keine Totalsperre.

Nun ja. Die Parteien, die geradezu herausschreien, wie demokratisch sie angeblich seien, fallen ja dadurch auf, daß sie totale Versager sind hinsichtlich eines demokratischen Ethos. Sie schreien wie besengt „Nazis“ oder „Fremdenfeinde“ und glauben, damit hätte es sich getan.

In Rheinland-Pfalz wollten sie die AfD in einer Fernsehdebatte nicht argumentativ vernichten. Warum eigentlich nicht? Sie haben doch die absolut besten und menschlichsten, weltoffensten Argumente? Warum ziehen sie da den Schwanz ein? Warum lassen sie sich diese Gelegenheit entgehen?

Ausgerechnet die Parteien und ihre Vertreter, die die Demokratie in Gefahr wähnen, stellen selbst die größte Gefahr für unsere demokratische Kultur dar.

Was man nicht zum Thema Prostitution sagen darf

Um es gleich kurz zu machen, folgender Kommentar von mir wurde von „Spiegel Online“ abgelehnt:

prostitution

Grundlage ist ein fieser Tränendrüsen-Artikel, der suggeriert, sämtliche Prostitution sei letztlich Zwang und Sklavendasein. Keinerlei Empathie für Männer. Stattdessen schreibt der Autor Stefan Simons ganz beiläufig und erfreut, daß in Schweden und nun auch in Frankreich lediglich die männlichen Kunden der Prostituierten verfolgt und bestraft würden. Was für ein Fortschritt!

Der Artikel ist wirklich fiese Propaganda, denn er fokussiert sich einzig auf tatsächliche Zwangsprostitution und andere ausbeuterische Erscheinungsformen. Dabei sind die Pinselstriche derartig schwarzmalerisch und einseitig, daß der Text fast schon wie ein groteskes Lehrstück in politisch korrekter Unterwerfung herüberkommt. Opfer, Opfer, so weit das Auge reicht.

Über ein anderes Blog kenne ich die Schilderungen einer jungen Frau, die aus Interesse Gelegenheitsprostitution betrieben und dabei recht ordentlich verdient hat. Offenbar hatte sie recht positive Erfahrungen gemacht. Laut ihren Schilderungen seien die Männer sehr darauf bedacht, den Frauen nicht zu schaden und sie respektvoll zu behandeln. Zudem seien sie durchaus auch romantisch veranlagt gewesen und nicht nur rein sexfixiert.

Von dieser Realität steht in dem Artikel auf „Spiegel Online“ nichts. Nichts von der ganz normalen Bordell-Prostitution, in der Frauen selbstbestimmt das tun, was sie für richtig halten. Stattdessen wird so getan, als würde Prostitution ausschließlich ein Phänomen der organisierten Kriminalität sein, mit minderjährigen, versklavten Freudenmädchen.

An diesem Artikel sieht man mal wieder schön die Gesamtschieflage der Lügenpresse. Denn was wäre los, wenn man in die „falsche“ Richtung dächte? Wenn man den Bericht zur internationalen Lage der Prostituierten, auf den sich der Artikel bezieht, dezidiert hinterfragen würde? Wenn man Partei für Männer ergriffe? Wenn man schlicht das machen würde, was eines Journalisten Pflicht ist?

Dann würde man nicht mehr zu den Guten gehören. Das ist das Grundproblem des heutigen Journalismus. Amüsant ist folgende Passage aus dem Artikel:

Die französische Stiftung („Sexuelle Ausbeutung untersuchen, erklären, bekämpfen“) versteht sich als Informationszentrum, als Förderer der Juristenausbildung und Anlaufstelle für Opfer. Ihr vierter Bericht zur Prostitution ist ein 550-Seiten-Kompendium mit 38 Länderanalysen, gestützt auf die Arbeit von Sozialarbeitern, Juristen, Ärzten. Das Motiv: Aufklärung durch solide, objektive Informationen, mit dem Ziel käuflichen Sex einzudämmen und zu bannen.

Aha! Das kann ja heiter werden. Objektive Informationen – mit dem Ziel, die Prostitution einzudämmen. Es versteht sich von selbst, daß eine solche Organisation keinesfalls seriös und neutral über Prostitution informieren kann. Das alles erinnert an die verbale Gülle einer Alice Schwarzer, die immer wieder dreist behauptet, daß nahezu alle Liebesdamen Zwangsprostituierte seien.

Es ist eine typische Ironie in unseren feministisch pervertierten Zeiten: Frauen dürfen sich selbst prostituieren, müssen keine Angst haben vor strafrechtlicher Verfolgung, können gewissermaßen Männer finanziell ausbeuten. Sie werden wie Barbie-Puppen behandelt, infantilisiert, viktimisiert. Es wird ihnen keinerlei Eigenverantwortung attestiert.

Männer hingegen, die die freiwillig angebotenen Dienste der Frauen in Anspruch nehmen, werden strafrechtlich verfolgt. Geht es eigentlich noch absurder?

Männer sind in unserem „liberalen Rechtsstaat“ eben immer Täter, wie uns das „Gewaltschutzgesetz“ beweist. Mittlerweile hat es der Feminismus geschafft, daß Frauen de facto nur noch Kinder sind, die von Papa Staat gepampert und bevorteilt werden müssen. Aktuell wird es ja den Frauen mit der Verschärfung des Vergewaltigungsparagrafen noch ein bißchen einfacher gemacht, sich zu infantilisieren und Männer falschzubeschuldigen.

Von den geistig kastrierten Journalisten beim „Spiegel“ und anderen Blättern ist leider nicht zu erwarten, daß sie jemals dazu in der Lage sein würden, den Feminismus kritisch zu reflektieren.

PS: Vielleicht kann ich ja zu aller Beruhigung noch anfügen, daß ich Prostitution durchaus kritisch betrachte. Das tue ich aber auch in bezug auf Nikotinsucht oder Fleischkonsum. Man kann von Prostitution halten, was man will. Aber es ist sicherlich der falsche Weg, rechtsstaatliche Prinzipien über Bord zu werfen, Frauen wie Barbie-Puppen zu behandeln und Männer als böse Sextäter zu dämonisieren.

PPS: Man könnte vielleicht noch ergänzen, daß die ersten fünf Kommentatoren in ein ähnliches Horn blasen wie ich und dabei u.a. kenntnisreich zeigen, wie man mit guten Absichten die Situation von Prostituierten verschlimmern kann.

Hasnain Kazim über Alexander Gauland

Hasnain Kazim arbeitet bei „Spiegel Online“ und ist kein Moslem. Das sollte man zunächst wissen. Denn sonst macht er sich schnell über einen lustig, falls man ihn als Muselmanen identifiziert.

Kazim ist ein schönes Beispiel für den neuen Proll-Journalismus in Deutschland. Prollen ist erlaubt – wenn man zu den Guten gehört. Ich persönlich fühle mich heute schon fremd im eigenen Land. Aber das kümmert die Qualitätsjournalisten von „Spiegel Online“ natürlich nicht. Es stört sie nicht, daß Muslime ihre kleinen Jungen „beschneiden“, weil es eben Tradition ist, das Schächten von Tieren ist ihnen egal und all der andere muslimische Firlefanz, der tagtäglich inszeniert wird und jeden Scheiß im Namen der Religion zu rechtfertigen versucht.

Der Spruch von Alexander Gauland bringt die Sachlage sehr treffend auf den Punkt. Ein bißchen hoch ist es wohl für Kazim, daß Gauland keine echte Toleranz meint, sondern die pervertierte Form, das Gutmenschentum. Wir sind tolerant gegenüber Bückbetern, die nun unbedingt auf dem Campus einen Gebetsraum brauchen, weil ihre autoritäre Religion befiehlt, fünfmal am Tag zu beten.

Jetzt könnte man als verantwortlicher Deutscher einfach sagen: In Deutschland darf man glauben, was man will – Toleranz. Man darf sich auch Gotteshäuser bauen, wie man will. Wenn gewisse Gläubige aber in einem derartig infantilen und rückständigen Zustand sind, daß sie es nicht auf die Reihe kriegen, ihr Leben in einem modernen, laizistischen und säkularen Staat zu meistern, dann sollen sie doch bitte ins orientalische Mittelalter zurück und Deutschland verlassen.

Ein moderner Mensch fragt sich nämlich, was ist das für ein Gott, der derartig autoritär den Tagesablauf festlegt und jeden mit Unbarmherzigkeit straft, der nicht fünfmal am Tag zu akkuraten Tageszeiten gen Mekka oder so betet? Was ist das für ein Gott, der Mädchen das Kopftuch aufzwingt? Der allerlei absurde Vorschriften erläßt – vom Essen bis zur Kleidung im Schwimmbad – um seinen Narzißmus zu befriedigen? Wer sich diese Fragen nicht stellen kann, hat in diesem Lande nichts zu suchen. Er hat zumindest keine Forderungen zu stellen.

So ungefähr stelle ich mir einen aufrechten und mutigen Bürger unseres Landes vor, der nicht dem Selbsthaß der linken Parteien frönt. Der etwas von den Werten dieser Demokratie hält und echte Toleranz von Gutmenschentum zu unterscheiden weiß.

Es gehört leider zur psychischen Struktur der meisten Linken, daß sie sich in einem Wettlauf um die meiste „Empathie“ regelrecht zu überbieten versuchen. Empathie und Solidarität sind ja wichtige Werte von Linken – und in dieser Hinsicht haben sie auch viel Positives erreicht in den letzten 150 Jahren. Man kann aber alles auch übertreiben.

Wo ist die Empathie für kleine muslimische Jungen, denen in Deutschland das Recht auf körperliche Unversehrtheit abgesprochen wird? Wo ist die Empathie für Tiere, die aufgrund barbarischer religiöser Vorstellungen bei lebendigem Leibe geschächtet werden? Wo die Empathie für Mädchen, die sich nicht gegen ihre religiös-fanatischen Eltern wehren können und zum Tragen das Kopftuchs verpflichtet werden.

Idiotie und Blödsinn verdienen keine Empathie. Aber hier haben Linke eben ihre Schwierigkeiten.

Hasnain Kazim versteht wohl nicht, daß man Journalisten nicht ernst nehmen kann, die solche Sprüche wie oben ablassen und die ein völlig tendenziöses und paranoides Verhältnis zu politischen Strömungen wie der AfD haben. Und Kazim verrät natürlich auch eine enorme Schlichtheit, wenn er den Sinn von Gaulands Spruch offenbar nicht begreift. Er glaubt wohl ganz fest daran, daß Herr Gauland ein „völkisches“ Deutschland möchte.

Gewöhnen wir uns also daran, daß wir bald fremd im eigenen Land sein werden bzw. es jetzt schon sind. Aber warum schafft Herr Kazim es eigentlich nicht, sein „Gewöhn dich dran, Alter“ einem Moslem entgegen zu schleudern, der fünfmal am Tag beten möchte und seinem Sohn beispiellose Qualen auferlegt?

Die Antwort weiß nur der Wind.